Private Krankenversicherung-
Vergleich 2016

Der große Vergleich für private Krankenversicherungen 2016 zeigt, dass auch Leistungsvorteile wie Chefarztbehandlung für Viele erschwinglich sind und eine private Krankenversicherung oft sogar Kostenvorteile gegenüber der gesetzlichen Variante bringen kann.

Die aufwendige Analyse der Experten von Finanztest präsentiert die besten Anbieter für verschiedene Berufsgruppen. Die Expertise der Finanzplattform Moneymeets hilft, den passenden Tarif auszuwählen und Beiträge zu optimieren.

Vertrauen Sie bei der Wahl Ihrer Privaten Krankenversicherung auf die Verlagsgruppe Handelsblatt und die Finanzplattform moneymeets, Testsieger bei Stiftung Warentest.

Private Krankenversicherung Vergleich 2016 –
Die Themen:

Das deutsche Gesundheitssystem gilt im weltweiten Vergleich als vorbildlich – dank höchster technischer Standards und einer flächendeckenden Versorgung mit Allgemeinmedizinern, Fachärzten, Krankenhäusern und Spezialkliniken, zeigen Vergleiche der OECD. Und glaubt man dem Verband der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, gibt es bei medizinischen Behandlungen für niemanden Privilegien. Solche Beteuerungen sind zwar politisch verständlich. Doch selbst Gesundheitsminister Hermann Gröhe gesteht ein, dass lange Wartezeiten für gesetzlich Versicherte „keine Einzelfälle“ sind. Fakt ist: Privat Krankenversicherte genießen deutliche Privilegien, die die Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen wohl niemals haben werden.

Vorteile der privaten Krankenversicherung 2016

Eine private Krankenversicherung deckt Behandlungskosten ab und wird auch mit dem Fachbegriff private Krankenvollversicherung bezeichnet. Doch nicht jeder kann einen Vertrag abschließen. Dieses Privileg haben hauptsächlich Selbstständige, Beamte sowie Arbeitnehmer mit höheren Einkommen. Die zahlreichen Vorteile eines Privatpatienten können abhängig Beschäftigte nur genießen, sofern ihr jährliches Bruttoeinkommen über der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese heißt auch Jahresarbeitsentgeltgrenze und wird jährlich neu festgelegt. Im Jahr 2016 beträgt sie 56.250 Euro. Wer mit seinem Jahres-Bruttoeinkommen darunter liegt, hat Pech gehabt. Denn er kann mit einer privaten Krankenversicherung keine Kosten sparen und kommt auch nicht in den Genuß einer herausragenden medizinischen Versorgung ohne lange Wartezeiten.

Private Krankenversicherung 2016: Konstante Beiträge, wenn das Einkommen steigt

Mehrverdienst

Ein wesentlicher Vorteil der privaten Krankenversicherung liegt in der Kostenersparnis, wenn  Versicherungsnehmer befördert werden oder anderweitig Karriere machen und deshalb mehr verdienen. Bei der gesetzlichen Krankenkasse steigen zum Leidwesen der meist pflichtversicherten Mitglieder die Beiträge mit wachsendem Einkommen. Und zwar so lange, bis die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) überschritten wird, die im Jahr 2016 bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 50.850 Euro liegt. Erst wenn dieser Wert überschritten wird, steigen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr an. Wermutstropfen: Die BBG bleibt nicht auf immer und ewig gleich, sondern wird von Jahr zu Jahr entsprechend der Einkommensentwicklung in Deutschland angehoben.

Individualprinzip

Bei der privaten Krankenversicherung. Hier gilt nicht wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung das Solidarprinzip auf Grundlage der Umlagefinanzierung, bei der die wirtschaftlich Stärkeren für die Schwächeren aufkommen. Stattdessen werden die Beiträge für Privatversicherte individuell kalkuliert. Ein sehr wichtiges Kriterium für die Berechnung der monatlichen Kosten für die private Krankenversicherung ist das Risiko des Patienten. So zahlt etwa ein jüngerer, gesunder und gutverdienender Versicherungsnehmer einen recht geringen Beitrag, der teils deutlich unter der Summe liegt, die monatlich für die gesetzliche Krankenversicherung fällig wird.

Altersrückstellung

Nun ist es eine Binsenweisheit, dass wir Menschen mit zunehmendem Alter meist von mehr Krankheiten geplagt werden. Naturgemäß steigen also die Behandlungskosten. Somit muss auch die private Krankenversicherung mehr Geld ausgeben, damit der Versicherungsnehmer gesund bleibt oder wieder gesund wird. Dafür sorgt die private Krankenversicherung vor. Sie bilden nämlich sogenannte Altersrückstellungen. Was nichts anderes heißt als: Ein Privatpatient zahlt in jungen Jahren einen höheren Beitrag, als er aufgrund seines individuellen Risikos zahlen müsste. Das nicht benötigte Geld wird als Polster für später auf die hohe Kante gelegt. In höherem und hohem Alter zahlt der Privatpatient daher grundsätzlich einen spürbar geringeren Beitrag, als er eigentlich aufgrund seines Gesundheitszustandes zahlen müsste. Die Altersrückstellungen fangen also die naturgemäß steigenden Kosten privat versicherter Senioren ab.

Gestaltungsmöglichkeiten

Wie der große Private-Krankenversicherungs- Vergleich-2016 zeigt, hat der angehende Privatpatient zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, sobald er den Zwängen des gesetzlichen Krankenkassensystems entfliehen und die Freiheiten sowie Privilegien als privat Krankenversicherter nutzen möchte. So bietet praktisch jede private Krankenversicherung Einstiegstarife mit teils deutlich niedrigeren Beiträgen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Einer von vielen Vorteilen für den Privatpatienten: Er kann die eingesparten Krankenversicherungsbeiträge anderweitig investieren. Beispielsweise in einen Sparplan mit erstklassigen Investmentfonds. Das über Jahre angehäufte und mit Zinseszins vermehrte Kapital kann im Alter etwa zur Finanzierung eines angemessenen Selbstbehalts zur Beitragssenkung in der privaten Krankenkasse verwendet werden

Beitragserstattungen

Weiterer Pluspunkt für den Privatpatienten: Er profitiert oft von Beitragserstattungen, sobald seine private Krankenversicherung gut gewirtschaftet und deshalb Überschüsse erzielt hat oder wenn er selbst keine Leistungen in Anspruch genommen hat. Auch diese Beitragserstattungen durch die private Krankenversicherung können für den langfristigen Vermögensaufbau verwendet werden.

Arbeitnehmervorteil

Wie der Private-Krankenversicherungen-Vergleich-2016 zeigt, liegt der höchstmögliche PKV-Beitrag für den Musterfall eines 30-jährigen männlichen Angestellten bei 369,72 Euro – der Beitrag zur Pflegeversicherung ist inklusive.  Für einen leistungsstarken Tarif in der privaten Krankenversicherung sind es rund 350 Euro monatlich. Weil sich der Arbeitgeber auch in der privaten Krankenversicherung mit ca. 50 Prozent an den Beiträgen beteiligt, zahlt der Versicherungsnehmer letztlich lediglich 175 Euro pro Monat für Komfort und Privilegien bei der Gesundheitsversorgung. Im Vergleich zum Beitrag für die gesetzlichen Krankenversicherung spart ein Privatversicherter nahezu 200 Euro Beitrag im Monat. Sofern er nur die Hälfte davon regelmäßig mit Zins und Zinseszins anspart, wird er über die Jahre ein ansehnliches Vermögen auf der hohen Kante haben.

Vergleich Private Krankenversicherung Beispielrechnung

Beitragserhöhungen

Dank des teils rasanten medizinischen Fortschritts ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen zumindest in den Industrieländern in den vergangenen Jahrzehnten stark gestiegen. Innovative Diagnose-, Behandlungs- und Heilmethoden gibt es jedoch nicht zum Nulltarif. Deshalb müssen auch die privaten Krankenversicherung bisweilen die Beiträge erhöhen. Im Übrigen werden auch die Beträge der gesetzlichen Krankenkassen in schöner Regelmäßigkeit angehoben, bisweilen sogar jedes Jahr. Großer Vorteil eines Privatpatienten: Sobald seine Police teurer wird, ist eine Anpassung der Leistungen möglich. Dadurch kann der Beitrag stabilisiert oder sogar gesenkt werden. Das funktioniert etwa durch eine Erhöhung des sogenannten Selbstbehalts. Darunter versteht man jene Kosten, die ein Versicherungsnehmer in einem Kalenderjahr selbst zahlt, bevor seine private Krankenversicherung diese übernimmt.

Private Krankenversicherung 2016: Die Leistungen

Baukastenprinzip

Wie der große Private-Krankenversicherungen-Test-2016 zeigt, haben Privatpatienten bei der Gestaltung ihrer Gesundheitsvorsorge praktisch alle Freiheiten. So können die Leistungen in der privaten Krankenversicherung individuell und gleichsam nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt werden. Falls der privat Krankenversicherte etwa das bequeme Ein- oder Zweibettzimmer sowie die Chefarztbehandlung im Krankenhaus möchte, lässt sich dies problemlos mit der privaten Krankenversicherung vereinbaren. Auch die Höhe des Krankentagegelds kann nach Belieben und Bedarf vereinbart werden.

Vertraglich gesichert

Diese Möglichkeiten stehen einmal mehr im krassen Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung. Von Individualität und bedarfsgerechter Versorgung im Krankheitsfall kann hier keine Rede sein. Denn in der GKV, wie die Gesetzliche Krankenversicherung auch abgekürzt wird, werden seit Jahren aus finanziellen Gründen immer mehr Leistungen gekürzt oder komplett gestrichen – und dies trotz stetig steigender Beiträge.
Verlässlich Anders in der Privaten Krankenversicherung. Hier ist jede Leistung im entsprechenden Tarif bis ins Kleinste geregelt. Der Privatpatient kann sich darauf verlassen, dass die private Krankenversicherung genau das zahlt, was individuell und vertraglich vereinbart wurde.

Gestaltungsspielraum

In der Gesetzlichen Krankenversicherung hingegen haben Mitglieder praktisch keinen Gestaltungsspielraum, weil deren Leistungen im Sozialgesetzbuch bis auf wenige Ausnahmen fast vollständig vorgegeben sind. Außerdem sind gesetzlich Krankenversicherte traditionell von der politischen Großwetterlage abhängig. Denn sobald die Politik drastische Einschnitte in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkasse und/oder drastische Beitragserhöhungen beschließt, sind die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung praktisch ohne Einfluss darauf.

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Darauf sollten Sie in der Privaten Krankenversicherung 2016
unbedingt achten

Die Pflichten

Jeder Versicherungsnehmer, jede versicherte Person hat Rechte und Pflichten. Letztere werden von Fachleuten „Obliegenheiten“ genannt. Vorsicht: Wer sie nicht beachtet, setzt seinen Versicherungsschutz aufs Spiel. Zu den wichtigsten Pflichten des künftigen Privatpatienten gehört die vollständige und vor allem wahrheitsgetreue Beantwortung der Gesundheitsfragen vor dem Vertragsabschluss mit der privaten Krankenversicherung. Anhand der Antworten auf die Gesundheitsfragen und auch anderer Kriterien will die private Krankenversicherung das individuelle Leistungsrisiko, das mit dem potenziellen Kunden verbunden ist, möglichst wirklichkeitsnah einschätzen.

Die Pflichten

Bei den Gesundheitsfragen geht es in der Hauptsache um die Vorerkrankungen des Antragstellers. Die Analyse des Fragebogens zur gesundheitlichen Verfassung des Antragstellers kann gegebenenfalls dazu führen, dass die private Krankenversicherung Risikozuschläge (individuelle Beiträge ermittelt) vornimmt oder bei bestimmten, bereits bestehenden schwerwiegenden Erkrankungen Leistungen ausschließt. Vorteilhaft und deshalb wichtig für Privatpatienten: Der Tarifwechsel bei derselben privaten Krankenversicherung erfordert keine erneute Gesundheitsprüfung, sofern der Leistungsumfang im neuen Tarif nicht größer oder qualitativ höherwertiger als beim alten Tarif ist. Falls doch, ist eine erneute Gesundheits- und deshalb auch Leistungsprüfung nötig, die allerdings ausschließlich die zusätzlichen Leistungen im neuen Tarif betrifft.

Unser Tipp:

Private Krankenversicherungen bieten günstige Tarife mit vergleichsweise niedrigen Beiträgen. Einen guten Anbieter auszuwählen, ist dabei entscheidend: Wer also der gesetzlichen Krankenkasse den Rücken kehren und sich die Privilegien eines Privatpatienten sichern möchte, sollte sich an den Bewertungen unabhängiger Testagenturen und am großen Privaten-Krankenversicherungs-Vergleich-2016 orientieren.

Achtung beim Wechsel in die private Krankenversicherung

  • Gesundheitsprüfung ist nötig

  • Keine Familienversicherung möglich

  • Wechsel zurück in die GKV nur bedingt möglich

  • Tarif- und Anbieter sorgfältig auswählen

Private Krankenversicherung 2016: Auch für Kinder

Wer auf eine qualitativ hochwertige und eine quantitativ umfassende Versorgung größten Wert legt, der findet zur privaten Krankenversicherung keine ernst zu nehmende Alternative. Was für uns Erwachsene gilt, sollte erst recht für unsere Kinder gelten. Wichtig: Anders als bei einer gesetzlichen Krankenkasse gibt es bei der privaten Krankenversicherung keine sogenannte Familienversicherung. Wer also den Umstieg in eine private Krankenversicherung plant, muss wissen, dass für jedes Kind ein separater Vertrag nötig ist und Beiträge zu zahlen sind. Wie der große Private-Krankenversicherungs-Vergleich-2016 zeigt, bieten die Anbieter für die Kleinen und Kleinsten sehr günstige Tarife, so dass mit vergleichsweise geringen Beiträgen eine optimale Versorgung gewährleistet ist.

Private Krankenversicherung 2016: Nichts für Unentschlossene

Angestellte

Privatpatienten fällt eine Rückkehr in das beklagenswerte Einerlei einer gesetzlichen Krankenkasse oft schwer. Sie wechseln meist nicht, wenn es dafür keinen plausiblen Grund gibt und Sie sich etwa aufgrund beruflicher Veränderungen dazu gezwungen sind. Dennoch sollten Sie wissen: Die Rückkehr in eine Gesetzliche Krankenkasse ist nur ausnahmsweise möglich. Etwa sobald Sie als Angestellte(r) mit Ihrem jährlichen Bruttoeinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze, (JAEG), von 56.250 Euro in 2016 unterschreiten. Wer mehr verdient und den Ausstieg dennoch möchte, hat einige Gestaltungsmöglichkeiten, an der es bis dato rechtlich nichts zu deuteln gibt. So können Sie beispielsweise einen Teil Ihres Bruttogehalts in Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung umwandeln. Oder Sie lassen sich einen Teil Ihres Gehalts variabel auszahlen. Bei der ersten Ausstiegs-Option wird Ihr Jahres-Bruttoeinkommen unter die neuralgische JAEG-Grenze gedrückt. Bei der zweiten Variante ist ausschlaggebend, dass die JAEG allein ihr Festeinkommen betrifft. Natürlich können Sie auch nach (einer kurzen Phase der)Arbeitslosigkeit neu entscheiden.

Unternehmer

Wer auf eine qualitativ hochwertige und eine quantitativ umfassende Versorgung größten Wert legt, der findet zur privaten Krankenversicherung keine ernst zu nehmende Alternative. Was für uns Erwachsene gilt, sollte erst recht für unsere Kinder gelten. Wichtig: Anders als bei einer gesetzlichen Krankenkasse gibt es bei der privaten Krankenversicherung keine sogenannte Familienversicherung. Wer also den Umstieg in eine private Krankenversicherung plant, muss wissen, dass für jedes Kind ein separater Vertrag nötig ist und Beiträge zu zahlen sind. Wie der große Private-Krankenversicherungs-Vergleich-2016 zeigt, bieten die Anbieter für die Kleinen und Kleinsten sehr günstige Tarife, so dass mit vergleichsweise geringen Beiträgen eine optimale Versorgung gewährleistet ist.

Private Krankenversicherung Vergleich 2016: Die Stellschrauben

Kostenfaktoren

Angehende Privatversicherte können bei den meisten Anbietern ihren Versicherungsschutz mithilfe unterschiedlicher Bausteine individuell und bedarfsgerecht zusammenstellen. Zu bedenken ist dabei: Ein Rundum-sorglos-Paket, das auch nicht den kleinsten Wunsch offen lässt, hat seinen Preis. Sofern Sie also sehr umfangreiche Leistungen in der privaten Krankenversicherung wählen, sollten Sie mit einem entsprechend höheren Beitrag kalkulieren.

Leistungsumfang

Bisweilen sind bestimmte Leistungen bei näherem Hinschauen weniger wichtig als andere. Folge: Wer sich sein individuelles, dem eigenen Bedarf entsprechendes Leistungspaket in der privaten Krankenversicherung schnürt, kann viel Geld sparen. Wer indes für jeden erdenklichen Leistungsfall vorsorgen möchte, hat als privat Krankenversicherter eine weitere Stellschraube, um seine Beiträge zu senken: Er erhöht einfach seinen Selbstbehalt. Wie die Bezeichnung schon andeutet und wie an anderer Stelle bereits erläutert, ist der „Selbstbehalt“ der jährliche Betrag der Behandlungs- und sonstigen Krankheitskosten, die der privat Krankenversicherte selbst zahlt. Erst wenn dieser Selbstbehalt ausgeschöpft ist, erstattet die private Krankenversicherung Rechnungen.

Beitragsstabilität

Wie der Private-Krankenversicherungs-Vergleich 2016 zeigt, hängt die Entscheidung für den passenden Tarif nicht allein von der Höhe der aktuellen Beiträge und der Vielfältigkeit des Anbieters ab. Künftig privat Krankenversicherte sollten sich auch die wirtschaftliche Situation all jener privaten Krankenversicherungen, die in die engere Auswahl kommen, sorgfältig anschauen. Bedeutsam ist hier insbesondere die Beitragsstabilität. Hintergrund: Nicht wenige private Krankenversicherer wollen im Rahmen ihrer Wachstumsstrategien möglichst zahlreiche neue Kunden gewinnen. Einsteiger zahlen hier zunächst sehr geringe Beiträge. Im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass diese vermeintlich günstigen Beiträge zu knapp kalkuliert waren. Alsbaldige und bisweilen sehr deutliche Beitragsanhebungen sind dann die Folge. Bisweilen sind bestimmte Leistungen bei näherem Hinschauen weniger wichtig als andere. Folge: Wer sich sein individuelles, dem eigenen Bedarf entsprechendes Leistungspaket in der privaten Krankenversicherung schnürt, kann viel Geld sparen. Wer indes für jeden erdenklichen Leistungsfall vorsorgen möchte, hat als privat Krankenversicherter eine weitere Stellschraube, um seine Beiträge zu senken: Er erhöht einfach seinen Selbstbehalt. Wie die Bezeichnung schon andeutet und wie an anderer Stelle bereits erläutert, ist der „Selbstbehalt“ der jährliche Betrag der Behandlungs- und sonstigen Krankheitskosten, die der privat Krankenversicherte selbst zahlt. Erst wenn dieser Selbstbehalt ausgeschöpft ist, erstattet die private Krankenversicherung Rechnungen.

Unser Tipp:

Als angehender privat Krankenversicherter sollten Sie die Beitragsentwicklung Ihrer favorisierten Privaten Krankenversicherung in den vergangenen fünf bis zehn Jahren unter die Lupe nehmen. Dabei hilft der große Private-Krankenversicherungs-Vergleich 2016.

Anbieterwechsel

Nun zu einer sehr ärgerlichen Tatsache, die für einen privat Krankenversicherten sehr teuer werden kann. Sobald ein Privatpatient, aus welchen Gründen auch immer, seine private Krankenversicherung wechseln möchte, verzichtet er womöglich auf die Altersrückstellungen. Wie bereits erwähnt, legen die Versicherer einen Teil der gezahlten Beiträge verzinslich zurück, um die mit zunehmenden Jahren steigenden Krankheitskosten abzufedern. Konkret bedeutet dies: Bei einem Wechsel des Anbieters  kann der privat Krankenversicherte lediglich beim sogenannten Basistarif die Altersrückstellungen zum neuen Versicherer mitnehmen. Vor allem, wenn Verträge bereits lange gelaufen sind, kann dies fatale finanzielle Folgen haben. Lassen Sie sich also nicht von einem umsatzorientierten Versicherungsberater unter fadenscheinigen Argumenten zu einem Wechsel der privaten Krankenkasse überreden und ziehen im Zweifelsfall einen zweiten Experten hinzu.

Checkliste für künftige Privatpatienten

  • vorvertragliche Pflichten ernstnehmen

  • Gesundheitsprüfung wahrheitsgemäß beantworten

  • Rückkehr in eine gesetzliche Krankenkasse kann schwierig sein

  • bedarfsgerechte Tarif- und Anbieterauswahl

  • Vorsicht beim Wechsel in eine andere private Krankenversicherung

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Leistungsbausteine in der privaten Krankenversicherung

So bauen Sie sich den optimalen Schutz in der Privaten Krankenversicherung zusammen

Leistungsumfang

Wie der Private-Krankenversicherungen-Vergleich-2016 eindrucksvoll zeigt, bieten die Anbieter eine Fülle unterschiedlicher Leistungen. Pluspunkt für Privatpatienten: Dank eines Baukastensystems kann sich jeder seinen individuellen und dem persönlichen Bedarf entsprechenden Schutz zusammenstellen. Der Leistungskatalog in der privaten Krankenversicherung lässt sich in fünf unterschiedliche Gruppen unterteilen:

Der Leistungskatalog

  • stationäre Leistungen

  • ambulante Leistungen

  • Zahnversicherung

  • Krankentagegeld sowie

  • Pflegegeld

Stationäre Leistungen

Bisweilen sind es nur Wehwehchen und Blessuren, vielleicht auch ein vorübergehendes Unwohlsein, die der Hausarzt mit wenig Aufwand und fast im Handumdrehen kurieren kann. Manchmal ist aber auch ein mehr oder weniger langer Krankenhausaufenthalt nötig, um wieder auf die Beine zu kommen. Der unübersehbare Vorteil eines Privatpatienten: Abhängig vom Tarif in seiner privaten Krankenversicherung kann er sich für das Ein- oder Zweibett-Zimmer im Krankenhaus sowie für die Behandlung durch den Chefarzt entscheiden. Im Vergleich zu den Mitgliedern einer gesetzlichen Krankenkasse, die gleich nebenan in einem Drei- oder Vierbett-Zimmer logieren müssen und und oft nur selten einen Arzt zu Gesicht bekommen, ein unübersehbares Privileg. Es versteht sich von selbst, dass zum Leistungsumfang privater Krankenversicherungen im stationären Bereich ebenfalls die freie Krankenhauswahl, die Kostenübernahme für Krankentransporte, Anschlussbehandlungen und auch die Zahlung eines angemessenen Krankenhaustagegelds gehören. Wie gesagt, dies alles ist abhängig vom jeweiligen Tarif, für den sich ein privat Krankenversicherter entscheidet. Dies sind nun mal die Vorteile des Baukastensystems, die die privaten Krankenversicherungen ihren Versicherten bieten.

Checkliste Krankenhausaufenthalt in der privaten Krankenversicherung

  • Chefarztbehandlung

  • Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer

  • Freie Krankenhauswahl

  • Kuren und andere Rehabilitationsmaßnahmen

  • Krankentransporte

  • Krankenhaustagegeld

ambulante Leistungen

Nicht weniger privilegiert sind Privatpatienten bei den ambulanten Leistungen. Diese umfassen die ärztliche Behandlung bei einem niedergelassenen Allgemeinmediziner, Facharzt oder in der Ambulanz eines Krankenhauses. Hier ist die freie Arztwahl ebenso selbstverständlich wie die Kostenübernahme bei Vorsorgeuntersuchungen oder Behandlungen durch einen Heilpraktiker. Überdies zahlt die private Krankenversicherung sämtlich Arznei- und Verbandsmittel, Heil- und Hilfsmittel sowie auch sehr aufwendige Behandlungsmethoden. Einmal mehr, wie sich versteht, abhängig von dem die ambulanten Leistungen im Krankheitsfall betreffenden Tarif.

Checkliste Ambulante Behandlung in der privaten Krankenversicherung

  • aufwendige Behandlungsmethoden und die besten Medikamente

  • freie Arztwahl

  • Übernahme der Kosten für Heil- und Hilfsmittel

  • Bezahlung einer Erstattung der Behandlungskosten und der verschriebenen Arzneimittel durch den Heilpraktiker

Zahnversicherung

Vergleichbares gilt für den Baustein der Zahnversicherung in einer Privaten Krankenversicherung. Diese übernimmt sämtliche Kosten der zahnärztlichen Behandlung. Dazu zählen auch der Zahnersatz sowie kieferorthopädische Operationen. Auch hier gilt: Der privat Krankenversicherte entscheidet anhand seines Tarifs, wie weitgehend die Leistungen seiner Privaten Krankenversicherung sein sollen.

Checkliste Zahnmedizin in der privaten Krankenversicherung

  • Zahnbehandlung

  • Zahnersatz

  • kieferorthopädische Operationen und Leistungen

Krankentagegeld

Nun zu einer weiteren und eminent wichtigen Leistung der privaten Krankenversicherung. Es geht um das sogenannte Krankentagegeld. Hintergrund: Wegen eines Schnupfens oder Mückenstichs, mag dieser wegen des enormen Juckreizes noch so nervig sein, bleibt niemand seiner Arbeit fern. Und schon gar nicht wochenlang. Doch so glimpflich geht’s nicht immer ab. Nach einem Unfall mit kompliziertem Beinbruch kann von „zur Arbeit gehen“ im wahrsten Wortsinn nicht die Rede sein. Heißt also: Bei langwierigen Erkrankungen, zumal mit anschließender Reha, ist das Krankentagegeld ein Ausgleich für den Verdienstausfall. Es schützt also den Privatpatienten vor Einkommensverlusten im Krankheitsfall. Dies bedeutet konkret: Bei Arbeitnehmern endet die Lohn- oder Gehaltsfortzahlung nach sechs Wochen. Danach können privat Krankenversicherte ihr Einkommen dank der privaten Krankenversicherung auf 100 Prozent aufstocken, während die gesetzliche Krankenkasse nur einen Bruchteil des letzten Einkommens zahlt.

Tipp für Selbstständige in der privaten Krankenversicherung:

Sie können Ihr Krankentagegeld bereits ab dem 4. Tag beziehen, und zwar bis zur Höhe des Nettoeinkommens und mit gestaffelten Karenzzeiten. Auch dies ist ein unübersehbarer Vorteil, den die private Krankenversicherung ihren Kunden, in diesem Fall Selbstständigen und Freiberuflern, bietet.

Pflegepflichtversicherung

Nun ein kurzer Rückblick auf die Errungenschaften des Sozialstaats Deutschland. Mitte der 1990er Jahre wurde das soziale Fürsorgesystem in der Bundesrepublik durch die Pflegeversicherung erweitert. Die private Pflegeversicherung existiert seit dem Jahr 1995. Seither müssen auch privat Krankenversicherte das Pflegerisiko absichern, und zwar – naheliegender weise – durch die private Krankenversicherung. Wichtig: Dieser Pflicht unterliegen Angestellte als Privatpatienten und auch Beamte, Soldaten, Richter und Selbstständige sowie Freiberufler.

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Der große Private Krankenversicherungen Vergleich 2016:
Tipps für Berufsgruppen

Manche wollen unbedingt, dürfen aber nicht. Andere müssen und sind heilfroh darüber. Und wieder andere dürfen zwar und zögern noch, denken aber ernsthaft über den Wechsel von einer gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung nach. Jetzt geht es, Sie ahnen es vielleicht schon, um das Thema Berufsgruppen in der privaten Krankenversicherung. Hier einige Dinge, die Sie unbedingt wissen und vor allem beachten sollten:

Die private Krankenversicherung für Angestellte

In aller Regeln sind Angestellte in einer der Gesetzlichen Krankenkassen pflichtversichert. Zum Glück aber nicht auf immer und ewig deren – in puncto Leistungen – Hausmannskost auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Angestellte dürfen nämlich problemlos in die Private Krankenversicherung wechseln, sobald sie eine Voraussetzung erfüllen: Sie müssen mit ihrem jährlichen Bruttoeinkommen die Versicherungspflichtgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze, von der hier schon mehrmals die Rede war, überschreiten. Diese Versicherungspflichtgrenze beträgt 56.250 Euro im Jahr 2016.

Wer als Angestellter diese Voraussetzung erfüllt, aber seiner gesetzlichen Krankenkasse nicht den Rücken kehrt zugunsten vielfältiger Privilegien in der Privaten Krankenversicherung, ist selbst schuld. Denn wie Sie bereits wissen, können gut verdienende Arbeitnehmer als Privatversicherte nicht nur die Leistungen im Krankheitsfall dramatisch verbessern. Sie profitieren überdies von teils spürbar niedrigeren Beiträgen als in einer der gesetzlichen Krankenkassen. Neben dem Leistungsaspekt ist insbesondere für Jüngere und gut verdienende Arbeitnehmer jene deutliche Beitragsersparnis eine der wichtigsten Pluspunkte für den Umstieg in die Private Krankenversicherung. Übrigens: Wie bei den gesetzlichen Krankenkassen übernimmt der Arbeitgeber auch für die Private Krankenversicherung rund die Hälfte der Beiträge.

Wie der Private-Krankenversicherungen-Vergleich-2016 eindrucksvoll zeigt, bieten die Anbieter eine Fülle unterschiedlicher Leistungen. Pluspunkt für Privatpatienten: Dank eines Baukastensystems kann sich jeder seinen individuellen und dem persönlichen Bedarf entsprechenden Schutz zusammenstellen. Der Leistungskatalog in der privaten Krankenversicherung lässt sich in fünf unterschiedliche Gruppen unterteilen:

Angestellte müssen mehr als die Versicherungspflichtgrenze in Höhe von 56.250 EUR (Stand 2016) verdienen.

Die private Krankenversicherung für Angestellte

Lesen Sie hier weitere Details für Selbstständige und Unternehmer!

Die private Krankenversicherung - Individuell für Selbstständige und Unternehmer

Fast alle Selbstständigen in Deutschland halten es für einen ausgemachten Glücksfall, dass sie sich nicht in einer der gesetzlichen Krankenkassen versichern müssen. Heißt also: Für Selbstständige besteht keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Deshalb können sie per se die vielfältigen Vorteile der privaten Krankenversicherung nutzen. Allerdings gilt auch hier wie häufig: keine Regel ohne Ausnahme. So sind bestimmte Berufsgruppen wie Journalisten, Künstler oder Landwirte grundsätzlich Pflichtmitglieder einer gesetzlichen Krankenversicherung. Doch auch sie können sich von dieser Verpflichtung befreien lassen.

Zurück zu den Selbstständigen. Für sie ist eine möglichst lückenlose, in jedem Fall aber bedarfsgerechte Absicherung im Krankheitsfall existenziell wichtig. Wer nicht arbeiten kann, hat als Selbstständiger in der Regel auch keine Einnahmen. Und falls eine Erkrankung länger dauert, möglicherweise sogar Reha-Maßnahmen nötig sind, sind auch finanzielle Rücklagen schnell aufgebraucht. Selbstständige sind also bestens beraten, wenn sie einen Tarif in der privaten Krankenversicherung abschließen, der eine möglichst hohe Krankentagegeldzahlung vorsieht, um länger andauernde Einkommenseinbußen auszugleichen.

Für Selbstständige ist eine private Absicherung besonders wichtig, da die Gesundheit die Grundlage ihrer Existenz darstellt.

Die private Krankenversicherung für Selbstständige

Lesen Sie hier weitere Details für Selbstständige und Unternehmer!

Die private Krankenversicherung für Beamte

Obwohl sie grundsätzlich zwischen gesetzlicher Krankenkasse und privater Krankenversicherung wählen können, lohnt sich für Beamte unbedingt eine Entscheidung für eine private Krankenpolice. Denn der Staat als Arbeitgeber übernimmt einen Teil der Kosten. Der Fachausdruck dafür lautet: „Beihilfe“. Für gewöhnlich beträgt dieser Satz 50 Prozent, ab dem zweiten Kind sind es sogar 70 bis 80 Prozent der Krankheitskosten. Übrigens: Beamtenanwärter kommen in der Regel noch günstiger weg, da die privaten Krankenversicherer ihnen vergleichsweise preiswerte Anwärtertarife bieten.

Angehenden Beamten bieten die privaten Krankenversicherer in der Regel preisgünstige Anwärtertarife an.

Die private Krankenversicherung für Beamte

Lesen Sie hier weitere Details für Beamte und Anwärter!

Die private Krankenversicherung für Studenten

Gehen wir nun ein paar Schritte zurück in die Zeit, bevor die Karriere startet. In die Zeit also, in der Sie sich als Studierender in Hörsälen und Seminarräumen genau das Wissen aneignen, das sie später im Beruf und auf dem Weg nach oben auf er Karriereleiter hoffentlich benötigen. Wie also halten es Studentinnen und Studenten mit ihrer Krankenversicherung? Was können Sie tun? Was sollten Sie tun?

Grundsätzlich gilt: Studierende dürfen sich innerhalb von drei Monaten nach Studienbeginn von ihrer Versicherungspflicht in einer gesetzlichen Krankenkasse befreien lassen und zu einem privaten Anbieter überwechseln. Private Krankenversicherer bieten spezielle Studenten-Tarife an, die – oft günstiger sind als die Pflichtbeiträge für die gesetzliche Krankenkasse. Noch billiger wird es nur, wenn die Eltern des Studis beide gesetzlich krankenversichert sind. Dann kann der angehende Bachelor und spätere Master in die Familienversicherung von Vater oder Mutter hineinschlüpfen, was keinen Cent extra kostet.

Etwas komplizierter wird es, sobald ein Elternteil gesetzlich krankenversichert und der andere Privatpatient ist. Sie als Studierender sind nur dann familienversichert in einer gesetzlichen Krankenkasse, falls das privat krankenversicherte Elternteil weniger verdient als das gesetzlich versicherte.

Es gibt spezielle Studenten-Tarife, die häufig günstiger sind als die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die private Krankenversicherung für Studenten

Lesen Sie hier weitere Details für Studenten!

Die private Krankenversicherung für Rentner

Springen wir nun ein paar Jahrzehnte nach vorn in die Zukunft. Aus dem Studiosus von einst ist nun ein mit sich und der Welt rundum zufriedener Dr. phil. im Ruhestand geworden, der privat krankenversichert ist. Da Privatversicherte in den Goldenen Jahren des Lebens in der Regel keinen Arbeitgeber mehr haben, zahlen Rentner ihre Beiträge in der Regel komplett aus eigener Tasche. Deren Höhe wird auf der Grundlage des individuellen Risikos berechnet und orientiert sich deshalb nicht am Einkommen. Ruheständler können übrigens von der gesetzlichen Rentenversicherung auch einen Zuschuss zu ihrer privaten Krankenversicherung erhalten.

Da mit zunehmendem Alter die Wahrscheinlichkeit von vorübergehenden, aber auch langwierigen Erkrankungen steigt, müssen die Beiträge für die private Krankenversicherung im Alter also vergleichsweise hoch sein. Doch glücklicherweise treffen die privaten Krankenversicherungen in den Jahrzehnten zuvor sVorkehrungen, damit die private Absicherung auch im Rentenalter bezahlbar bleibt. So werden über Jahre und Jahrzehnte Altersrückstellungen gebildet, um den eigentlich nötigen Beitragsanstieg für Senioren zu dämpfen. Ebenfalls kann der Privatversicherte eine individuelle Reduzierung seines Beitrages im Alter in Form einer sog. „Beitragsentlastung im Alter“ vereinbaren. Weiterer Pluspunkt für Rentiers: Ihre private Krankenversicherung muss ihnen ab dem 60. Lebensjahr vergleichsweise günstige Tarifangebote unterbreiten. Zudem entfällt ab dem 60. Lebensjahr ebenfalls der gesetzliche Zuschlag von zehn Prozent und natürlich entfällt mit dem Eintritt in den Ruhestand der Beitrag für die Absicherung des Krankentagegeld.

Rentner haben die Möglichkeit, einen Beitragszuschuss mit der Rentenzahlung zu erhalten.

private Krankenversicherung aufgeteilt nach Berufsgruppen

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Der Private Krankenversicherung Vergleich 2016:
Beiträge individuell gestalten

Preis-Leistungs-Verhältnis

Entscheidend für die Wahl der individuell besten privaten Krankenversicherung ist vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichwohl sollten Interessenten die Aspekte Service und Kundenbetreuung keinesfalls außer Acht lassen. Denn beide haben neben den Leistungen und der Beitragshöhe ebenfalls einen hohen Stellenwert. Ein Indikator für die Service- und / oder Betreuungsqualität ist die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Jahr für Jahr veröffentlichte Beschwerdestatistik in der privaten Krankenversicherung. Die aktuellsten BaFin-Zahlen stammen bei Redaktionsschluss (September 2016) aus dem Jahr 2015.

Beschwerde-Quote

Demnach ist die Zahl der Beschwerden in der privaten Krankenversicherung von 3.775 im Jahr 2000 deutlich auf nur noch 905 im Jahr 2015 gesunken. Nebenbei bemerkt: Nur 70 Prozent aller Beschwerden waren nach BaFin-Erkenntnissen überhaupt zulässig. Von diesen zulässigen Beschwerden bezogen sich vier Fünftel auf die Krankenvollversicherung. Und ein Fünftel dieser Beschwerden wiederum hatte die Notwendigkeit einer ärztlichen Behandlung zum Gegenstand. Wie bereits gesagt, bezogen sich 80 Prozent aller zulässigen Beschwerden im Jahr 2015 auf die privaten Krankenvollversicherung. Demnach ging es bei den restlichen 20 Prozent um private Kranken-Zusatzversicherungen.

Im großen Privaten-Krankenversicherungs-Vergleich 2016 haben wir die jeweils fünf Anbieter mit den niedrigsten und höchsten Beschwerdequoten im Jahr 2015 aufgelistet. Das wichtigste Ergebnis vorweg: Bei den in puncto Beschwerdequote besten Privaten Krankenversicherern rangiert die Hanse Merkur Versicherungsgruppe mit deutlichem Abstand ganz oben. Am schlechtesten schneidet die AXA ab.

Unternehmen mit geringer Beschwerdequote 2015

Versicherer Versicherte Beschwerden Quote*
Hanse Merkur 6.005.188 3 0,0499
DEVK 358.086 1 0,2793
ERGO direkt 1.424.590 6 0,4211
Württembergische 323.946 2 0,6174
Provinzial 156.533 1 0,6388
Versicherer Quote*
Hanse Merkur 0,0499
DEVK 0,2793
ERGO direkt 0,4211
Württembergische 0,6174
Provinzial 0,6388

Quelle: BaFin
*Pro 100.000 Versicherte

Unternehmen mit hoher Beschwerdequote 2015

Versicherer Versicherte Beschwerden Quote*
AXA 1.663.880 177 10,638
LKH 379.270 28 7,383
Hallesche 637.180 33 5,179
Gothaer 581.635 24 4,126
Inter 370.827 15 4,045
Versicherer Quote*
AXA 10,638
LKH 7,383
Hallesche 5,179
Gothaer 4,126
Inter 4,045

Quelle: BaFin
*Pro 100.000 Versicherte

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Der große Private Krankenversicherungen Vergleich 2016:
Die Servicequalität

Sind sie zu stark, bist Du zu schwach. Glaubt man der Werbung, gibt’s bei den scharfen Pastillen nur zwei Alternativen: Entweder man mag sie und man lutscht sie. Oder man lässt es ganz bleiben. Zum Glück bietet uns das wirkliche Leben vielfältige Grautöne und nicht allein schwarz und weiß. Dies ist umso erfreulicher, sobald es um existenziell wichtige Dinge geht. Etwa um die private Vorsorge, konkret die private Krankenversicherung.

Beiträge senken

Beschäftigen wir uns also mit einem Problem, das privat Krankenversicherte bisweilen plagt, das aber mit ein paar cleveren Handgriffen lösbar ist. Nehmen wir also an, der Versicherte kann sich – aus welchen Gründen auch immer – die Beiträge für seine private Krankenpolice nicht mehr leisten. Seinen privilegierten Status als Privatpatient aufzugeben, ist und bleibt dabei die schlechteste aller denkbaren Lösungen. Denn jeder kann einen Teil des Risikos selbst tragen. Da unterscheidet sich die private Krankenversicherung nicht von einem Wechsel einer Kfz-Vollkasko- in eine Kfz-Teilkasko-Versicherung oder  gar in eine Haftpflichtversicherung.

Selbstbehalt

Wer als Privatversicherter einen mehr oder weniger großen Teil der jährlichen Krankheitskosten aus eigener Tasche zahlt, verringert seinen Krankenversicherungsbeitrag teils deutlich. Häufig ist die Beitragsersparnis sogar höher als der Kostenanstieg durch den höheren Selbstbehalt. Von diesem höheren Selbstbehalt profitieren vor allem Privatversicherte, die ohnehin selten zum Arzt gehen.

Unternehmervorteil

Oft kann der Privatpatient seinen Versicherungsbeitrag um insgesamt mehr als 1.000 Euro im Jahr verringern. Besonders lohnenswert ist der „Geiz ist geil“-Ansatz für Selbstständige. Denn bekanntlich müssen Unternehmer ihre Beiträge komplett aus eigener Tasche zahlen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Für Angestellte lohnt sich ein hoher Selbstbehalt in der privaten Krankenversicherung nur selten, da der Arbeitgeber zwar die Hälfte der Beiträge übernimmt. Der Selbstbehalt hingegen interessiert den Chef nicht im Geringsten. Den nämlich zahlt ausschließlich der Mitarbeiter.

Nicht unterschätzen sollte man, dass Selbstbehalte in der privaten Krankenversicherung auf Dauer eine enorme pädagogische Wirkung entfalten. Privat Krankenversicherte verhalten sich aus eigenem finanziellen Interesse deutlich kostenbewusster als etwa gesetzlich Krankenversicherte und Privatpatienten, die Tarife ohne Selbstbehalt gewählt haben. Alles in allem resultieren daraus für die Privaten Krankenversicherer erhebliche Kosteneinsparungen, die sie an die Versicherten weitergeben können. Etwa in Form von Beitragserstattungen oder aber dadurch, dass an sich nötige Beitragserhöhungen spürbar niedriger ausfallen.

Steuern

Zugleich aber ist es ein offenes Geheimnis, dass Selbstbehalt-Tarife in der privaten Krankenversicherung auch Nachteile haben. Denn zum einen verzichten angestellte, privat Krankenversicherte auf einen Teil des Arbeitgeberzuschusses, weil sich der Chef nicht am Selbstbehalt seines Mitarbeiters beteiligt. Andererseits resultieren aus einem vergleichsweise hohen Selbstbehalt möglicherweise auch steuerliche Nachteile. Hintergrund: Die wegen des Selbstbehalts verringerten Beiträge in einer privaten Krankenversicherung reduzieren den sogenannten Vorsorgeaufwand, der als Sonderausgaben Steuern sparend geltend gemacht werden darf. Ob sich also ein Selbstbehalt, egal in welcher Höhe, steuerlich rechnet, sollten privat Krankenversicherte mit einem versierten steuerlichen Berater besprechen.

Flexibilität

Übrigens, einen bestehenden Tarif in der privaten Krankenversicherung kann problemlos mit einem Selbstbehalt versehen werden. Der umgekehrte Weg, also die komplette Streichung oder Verringerung des Selbstbehalts, ist indes ohne zeitnahe Gesundheitsprüfung nicht möglich. Das aber ist, wie der große Private-Krankenversicherungs-Vergleich-2016 zeigt, nicht ohne Risiko für den Versicherten. Kann doch seine private Krankenversicherung in diesem Fall, falls sich der Gesundheitszustand seit Vertragsabschluss und der damaligen Gesundheitsprüfung verschlechtert hat, die Aufhebung oder Verringerung des Selbstbehalts verweigern. Möglich ist auch, dass die private Krankenversicherung eben wegen des verschlechterten Gesundheitszustands einen Beitragszuschlag verlangt.

Grundsätzlich unterscheiden die privaten Krankenversicherer drei Arten von Selbstbehalttarifen. Nämlich:

Kompletter Selbstbehalt

Die vom privat Krankenversicherten zu zahlende Selbstbeteiligung gilt für sämtliche abgeschlossenen Versicherungstarife und Leistungsbereiche – also sowohl für zahnärztliche als auch für ambulante und stationäre Behandlungen.

Selbstbehalt in einem einzigen Leistungsbereich

Hier hat der privat Krankenversicherte seine Selbstbeteiligung auf nur einen Tarifbereich begrenzt. So zahlt er beispielsweise einen bestimmten Betrag im  bei ambulanten Behandlungen selbst, nicht aber bei Rechnungen im  zahnärztlichen oder stationären Bereich.

Prozentualer Selbstbehalt

Der privat Krankenversicherte übernimmt einen vereinbarten Prozentsatz der gesamten Behandlungskosten im Jahr, setzt aber eine Obergrenze. So übernimmt er etwa 30 Prozent der ärztlichen Behandlungskosten, doch zahlt er nie mehr als 2.000 Euro im Kalenderjahr.

Risikozuschläge

Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit zur Beitragsreduzierung in der privaten Krankenversicherung ist deutlich aufwendiger als die gerade eben geschilderten. Aber dafür oft sehr lukrativ.

Bekanntlich kalkulieren die privaten Krankenversicherungen die Beiträge nach dem individuellen Risiko des Antragstellers. Das größte Risiko ist dabei naturgemäß ein unzureichender Gesundheitszustand des Privatversicherten. Weil die privaten Krankenversicherung vermuten – und dies meist zu Recht –, dass Versicherte mit entsprechenden Schwächen verstärkt Leistungen in Anspruch nimmt, werden Risikozuschläge erhoben. Daher sind die Versicherungsbeiträge für einen gesundheitlich etwas angeschlagenen Versicherten oft spürbar höher als für einen anderen Privatversicherten, der nach menschlichem Ermessen kerngesund ist. Doch der Risikozuschlag als solcher und auch dessen Höhe sind nicht in Stein gemeißelt. Falls etwa eine Behandlung Erfolg hatte und der privat Krankenversicherte nachweisen kann, dass er von einem Leiden kuriert wurde, kann er dies von seinem privaten Versicherer überprüfen lassen. Kommt dieser zu ein und demselben Ergebnis, wird der Risikozuschlag gestrichen oder aber deutlich verringert. Dies erspart dem Privatversicherten über Jahre gesehen viel Geld, denn die Beiträge dürften auf Dauer sinken.

Hierzu ein alltägliches Beispiel: Der privat Krankenversicherte litt bei Vertragsabschluss unter einer Allergie. Zum eigenen Glück ist er inzwischen nach einer Hyposensibilisierung beschwerdefrei. Dass weiß er aufgrund des eigenen Empfindens, aber auch sein Arzt bestätigt dies. Wenn der Betroffene erneut seinen Gesundheitszustand und die Höhe des Risikozuschlags überprüfen lässt, hat er gute Chancen. Vergleichbares gilt für einen mit der privaten Krankenversicherung vereinbarten Leistungsausschluss.

Doch Vorsicht!

Keinesfalls sollte der Risikozuschlag durch einen Leistungsausschluss in der privaten Krankenversicherung ersetzt werden, um Beiträge einzusparen. Dies kann später zu hohen Behandlungskosten führen und ist deshalb ein erhebliches finanzielles Risiko für einen privat Krankenversicherten.

Tarifwechsel

Auch der Tarifwechsel bei ein- und demselben Anbieter kann zu einer teils deutlichen Verringerung des Versicherungsbeitrags führen. Oft kosten nämlich gleiche oder ähnlich gute Leistungen bei jüngeren Tarifen weniger. Nach einer gängigen Faustformel, so ein Ergebnis des großen Privaten- Krankenversicherungs- Vergleichs 2016, kann die Kosten- bzw. Beitragsersparnis umso höher sein, je länger der Privatpatient in seinem jetzigen Krankenversicherungstarif versichert ist.

Um ihren Kunden den Tarifwechsel zu vereinfachen, haben sich die meisten privaten Krankenversicherungen auf verbindliche Leitlinien für den firmeninternen Wechsel geeinigt. So verpflichten sie sich beispielsweise zu einer den individuellen Bedürfnissen und persönlichen Wünschen entsprechenden Kundenberatung und zur Offenlegung sämtlicher für den Wechsel innerhalb ein und desselben privaten Krankenversicherers infrage kommenden Tarife.

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Der große Private Krankenversicherung Tarifvergleich 2016:
Die Besten

Die Studie

Die Stiftung Warentest hat unter den Verbrauchern in Deutschland einen Ruf wie Donnerhall. Gleiches gilt für ihre Publikation „Finanztest“, die sich – Nomen est Omen – mit Finanzthemen im weitesten Sinne beschäftigt. Die „Stiftung“, wie sie oft auch liebe- und respektvoll genannt wird, hat jetzt Tarife von 32 privaten Krankenversicherern verglichen. Konkret: Die Experten nahmen Krankenvollversicherungstarife hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses unter die Lupe. Dabei unterscheiden sich die Angebote abhängig von den unterschiedlichen Berufsgruppen, teils deutlich. Deshalb hat die Stiftung drei unterschiedliche Tests durchgeführt:
Entscheidend für die Wahl der individuell besten privaten Krankenversicherung ist vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. Gleichwohl sollten Interessenten die Aspekte Service und Kundenbetreuung keinesfalls außer Acht lassen. Denn beide haben neben den Leistungen und der Beitragshöhe ebenfalls einen hohen Stellenwert. Ein Indikator für die Service- und / oder Betreuungsqualität ist die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Jahr für Jahr veröffentlichte Beschwerdestatistik in der privaten Krankenversicherung. Die aktuellsten BaFin-Zahlen stammen bei Redaktionsschluss (September 2016) aus dem Jahr 2015.

Private Krankenvollversicherung für Beamte mit 24 Tarifangeboten

Private Krankenvollversicherung für Angestellte mit 38 Angeboten

Private Krankenvollversicherung für Selbstständige mit 45 Angeboten

Die Annahmen

Ein solcher Vergleich ergibt nur Sinn, wenn individuelle Daten eines Mustermannes oder einer Musterfrau zugrunde gelegt werden. So ist beim großen Private Krankenversicherung Tarifvergleich der Stiftung Warentest der Modellkunde 35 Jahre alt. Vergleichen wurden Tarife in der Privaten Krankenversicherung für ambulante, stationäre sowie für zahnärztliche Behandlungen.

Testsieger Beamte

Testsieger im Private Krankenversicherung Tarifvergleich für Beamte ist die Concordia mit einem monatlichen Versicherungsbeitrag von 196 Euro. Auf Rang 2 folgt die HUK-Coburg mit 207 Euro Monatsbeitrag. Beide private Krankenversicherer schnitten mit ihren Testergebnissen „sehr gut“ ab. Wichtig beim Vergleich für diese Berufsgruppe: Zugrundegelegt wurde ein Beihilfesatz von 50 Prozent. Die folgende Tabelle zeigt die privaten Krankenversicherer, die beim Tarifvergleich der Stiftung Warentest am besten abgeschnitten haben:

Testsieger Beamten-Tarife

Versicherer Preis-Leistungs-Verhältnis Beitrag
Concordia Sehr gut (0,5) 196 EUR
Huk-Coburg Sehr gut (1,2) 207 EUR
Debeka Gut (1,8) 219 EUR
Pax-Familienfürsorge Gut (2,1) 225 EUR
Alte Oldenburger Gut (2,3) 236 EUR

Testsieger Angestellte

Auch beim Private Krankenversicherung Tarif Vergleich der Stiftung Warentest für Angestellte ist die HUK-Coburg mit einem Monatsbeitrag von 441 Euro ganz vorn dabei. Noch besser schnitt die Provinzial Hannover mit einem Monatsbeitrag von 436 Euro ab. Beide Anbieter erhielten das Testurteil „sehr gut“. Die folgende Tabelle zeigt die fünf Testsieger der Stiftung Warentest in diesem Vergleich.

Versicherer Preis-Leistung Beitrag Selbstbehalt
Huk-Coburg Sehr gut (1,4) 441 EUR 600 EUR
Provinzial Sehr gut (1,5) 436 EUR 450 EUR
Nürnberger Gut (1,8) 439 EUR 600 EUR
Gothaer Gut (2,1) 470 EUR 500 EUR
Debeka Gut (2,2) 502 EUR 400 EUR

Testsieger Angestellten-Tarife

Testsieger Selbstständige

Bei ihrem Private Krankenversicherung Tarifvergleich für Selbstständige hat die „Stiftung“ nur ein einziges Mal das Urteil „sehr gut“ abgegeben. Ausgezeichnet mit dieser Note wurde die Provinzial Hannover. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die laut Stiftung Warentest Privaten Krankenversicherung mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Testsieger Selbstständige

Versicherer Preis-Leistungs-Verhältnis Beitrag Selbstbehalt
Provinzial Hannover Sehr gut (1,5) 395 EUR 900 EUR
Bayer Beamten KK Gut (1,7) 422 EUR 900 EUR
Huk-Coburg Gut (1,8) 476 EUR 600 EUR
Hanse Merkur Gut (2,1) 442 EUR 1000 EUR
UKV Gut (2,1) 453 EUR 900 EUR

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Die besten Privaten Krankenversicherer Vergleich 2016:
Sehr gut

Bisweilen im Leben sieht der Mensch vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr. Meist ist das nicht weiter tragisch. Doch die Entscheidung für eine schlechte private Krankenversicherung mit einem miserablen Preis-Leistungs-Verhältnis kann fatal sein. Somit ist die Wahl der guten Privaten Krankenversicherung, die in jeder Hinsicht zum Bedarf des einzelnen passt, eine enorme Herausforderung. Der große Private Krankenversicherungsvergleich 2016 bietet künftigen Privatpatienten eine einzigartige und deshalb sehr wertvolle Orientierungshilfe.

In der gleich folgenden Tabelle finden Sie die Testsieger in unterschiedlichen Kategorien der privaten Krankenversicherung. Die erste Übersicht zeigt die Testsieger der Stiftung Warentest in der Kategorie „Preis-Leistungs-Verhältnis“ in den unterschiedlichen Berufsgruppen. Die in der Tabelle aufgeführten privaten Krankenversicherungen sind von der „Stiftung“ ausnahmslos mit dem Qualitätsurteil „sehr gut“ versehen worden.

Geld regiert die Welt – das ist eine Binsenweisheit. Doch nicht immer kommt es allein auf das Geld an, also auf die größtmögliche Leistung zu dem niedrigst-möglichen Preis. Insbesondere in der privaten Krankenversicherung spielen Kundenzufriedenheit und Kundenorientierung eine eminent wichtige Rolle. Nach wie vor am überzeugendsten lässt sich beides durch den Indikator „Beschwerdequote“ messen. Somit finden Sie in der gleich folgenden Tabelle auch den Spitzenreiter in diesem Bereich: also die private Krankenversicherung mit der geringsten Beschwerdequote.

Nicht zuletzt ist die weitgehende Beitragsstabilität im Alter ein bedeutsames Qualitätskriterium einer privaten Krankenversicherung. Damit also die Beiträge mit zunehmenden Jahren nicht unerwartet und vor allem nicht zu stark steigen, sollte daher ein wichtiges Entscheidungskriterium für oder gegen eine private Krankenversicherung die Beitragsentwicklung in den vergangenen Jahrzehnten sein. Den Spitzenreiter in dieser Kategorie finden Sie ebenfalls in der Tabelle.

Anbietervergleich

Versicherer Wichtige Infos
Huk Coburg Die Huk Coburg ist Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis für die private Krankenversicherung für Angestellte mit der Note sehr gut (1,4).
Provinzial Die Provinzial ist Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis für die private Krankenversicherung für Selbstständige mit der Note sehr gut (1,5).
Concordia Die Concordia ist Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis für die private Krankenversicherung für Angestellte mit der Note sehr gut (0,5).
Hanse Merkur Versicherungen Die Hanse Merkur Versicherung stellt gemäß der Bundesanstalt für Finanzen (BaFin) die private Krankenversicherung mit der geringsten Beschwerdequote dar.
DEVK Versicherungen Die DEVK Versicherungen weist seit 2000 die größte Beitragsstabilität unter den privaten Krankenversicherern auf.

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