Wissen > Konten > Wer braucht noch Banken?
© Stockfotos-MG

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Es ist eine Frage, die die Finanzwelt derzeit bewegt: Sind Banken für den persönlichen Zahlungsverkehr oder die Geldanlage heutzutage wirklich noch notwendig? Kann man vieles nicht viel unkomplizierter und günstiger selbst online regeln?

Diese Fragen hat sich bereits Prof. Dr. Beck in unserem Interview gestellt. Die Antwort darauf ist relativ klar: Wenn man es wirklich will, kann man auf Banken verzichten. Einzig das Girokonto sieht er als Schwachpunkt, da es dazu im Moment noch keine vernünftige Alternative außerhalb von Banken gibt. Genau dieses Produkt sehen Banken und Sparkassen auch nach wie vor als ihren Schwerpunkt, während FinTechs stetig neue digitale Kundenprozesse schaffen.

Doch muss man wirklich komplett auf eine Bank verzichten? Häufig geht es gar nicht darum, komplett ohne Bank seine Finanzen zu organisieren, sondern viel mehr um die Suche nach Alternativen, um bestimmte Bereiche und Prozesse zu optimieren. Transparenz ist dabei ein entscheidendes Thema.

Cofinpro-Studie zeigt Wechselbereitschaft

Eine Studie von Cofinpro spiegelt die aktuelle Entwicklung wider: Insbesondere junge Akademiker bis 34 Jahre sind bereit FinTech-Unternehmen als Alternative zu Banken und Sparkassen zu nutzen. Auch wenn die Ergebnisse der Studie je nach Altersgruppe und Einsatzbereich sehr unterschiedlich ausfallen, so zeigt sich im Vergleich der Bereiche Zahlungsverkehr, Geldanlage und Finanzierung wie differenziert die Bedeutung einer Bank gewichtet wird.

Quelle: Cofinpro Studie FinWeb Barometer – Digitales Banking 2015

Während in vielen Bereichen des Zahlungsverkehrs, insbesondere bei jüngeren Altersgruppen, eine Bank immer noch als notwendig erachtet wird, sieht es beim Thema Geldanlage hingegen anders aus. Es zeigt sich zwar nur in einzelnen Punkten handelt, aber FinTechs werden immer wichtigere Alternativen zur klassischen Bank.

Miteinander statt Gegeneinander

Dabei muss diese Entwicklung nicht immer zwangsweise zu einem Konkurrenzkampf um den Kunden werden. Banken und FinTechs können miteinander arbeiten – so wie moneymeets und Fidor bereits erfolgreich gezeigt haben. Die konsequente Ausrichtung von FinTechs auf die Kundenbedürfnisse und die Leistungsfähigkeit, digitale Prozesse abbilden zu können sowie die Konstanz und Beständigkeit von Banken zu verbinden ist eines der wesentlichen Ziele die Banken und FinTechs erreichen sollten.

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