Wissen > > Unfallversicherung: Leistung steigern und gleichzeitig sparen
© Andrey Popov

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Wer braucht eine private Unfallversicherung?

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen am Arbeitsplatz oder auf dem Weg zwischen Arbeitsstelle und dem eigenen Wohnsitz. Da sich die meisten Unfälle aber beim Sport oder bei anderen Freizeitaktivitäten ereignen, sollten gerade körperlich aktive Menschen über eine private Police nachdenken. Wer bereits einen Vertrag besitzt, sollte diesen regelmäßig hinsichtlich Preis und Leistung checken.

Über neun Millionen Unfälle sind in Deutschland jährlich zu verzeichnen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin liegt der Anteil der Arbeitsunfälle, bei denen die gesetzliche Unfallversicherung greift, bei lediglich 24 Prozent. Drei Viertel aller Vorfälle tragen sich demnach in der Freizeit zu. Besonders sportlich aktive Zeitgenossen sollten das Risiko also nicht unterschätzen und über den Abschluss einer privaten Unfallversicherung nachdenken.

Wer bereits eine entsprechende Police besitzt, der ist gut beraten, diese genauer unter die Lupe nehmen, denn oftmals zahlen Versicherte bei älteren Tarifen deutlich zu viel und sind trotzdem schlecht abgesichert. Folgende Berechnung für einen moneymeets-Kunden bestätigt das.

Vertrags-Check Unfallversicherung

Nehmen Sie Ihren Tarif genau unter die Lupe!

Unser Vertrags-Check hilft Ihnen dabei, die Qualität Ihrer Unfallversicherung zu prüfen und alle Schwachstellen aufzudecken.

Mit fünf Eingaben durch den Vertrags-Check von moneymeets

Monika Muster ist 35 Jahre alt und lebt in der bayrischen Landeshauptstadt München. Sie hat 2008 den Tarif „Basis“ bei der Generali abgeschlossen.

Sie will ihren Vertrag genauer überprüfen und klickt auf moneymeets.com/marktplatz-versicherungen/ auf „Jetzt checken”.

Hier kann sie ihre Versicherungs-Police einfach und schnell mit den besten Tarifen am Markt vergleichen. moneymeets kooperiert dabei mit einer renommierten Versicherungs-Ratingagentur, deren Datenbank nahezu alle Tarife der letzten Jahrzehnte enthält. Dadurch kann der moneymeets-Vertrags-Check mehr als 70.000 Tarife und deren Vertragsbedingungen analysieren, während andere gängige Vergleichsrechner lediglich auf bis zu 9.000 zurückgreifen können.

Und so funktioniert’s

  • Zunächst wählt Monika Muster die Versicherungsart „Unfallversicherung“ aus.
  • Danach wählt sie aus der Liste der Versicherer die „Generali Versicherung AG“ aus.
  • Im nächsten Feld trägt sie das Abschlussjahr ihrer Versicherung ein, also 2008.
  • Jetzt sieht sie im Feld darunter alle sieben Tarife, die der Versicherer im Jahr 2008 angeboten hat und wählt ihren „Basis“-Tarif.
  • Abschließend trägt sie ihren jährlichen Beitrag von 100 Euro ein, wählt „jährliche Zahlweise“ und klickt auf den Button „weiter“.

Kosten- und Leistungsurteil auf einen Blick

Monika Muster erhält zunächst eine grafische Auswertung zu ihrem Tarif:

Die Kosten: Der Vergleich zeigt: Für eine private Unfallversicherung sind im Schnitt mindestens 46 Euro im Jahr fällig. Die Kundin hat demzufolge ein Sparpotential von 54 Euro – mehr als die Hälfte ihres bisherigen Versicherungsbeitrags.

Die Leistung: Der Tarif von Monika Muster aus dem Jahr 2008 erreicht beim Leistungsniveau bei nur 37 Prozent. Der aktuelle Top-Tarif am Versicherungsmarkt hingegen liegt bei 92 Prozent Leistung. Das Urteil basiert auf der Auswertung von rund 200 Leistungskriterien. Die Kundin hat also auch bei der Leistung ein enormes Verbesserungspotential. Es lohnt sich für sie daher, einen genaueren Blick auf die Ergebnisse zu werfen.

Detailanalyse: Ihr Tarif und der Top-Tarif

„Wer mit seinen Policen weniger als 70 Prozent Leistungserfüllung erreicht, sollte ins Detail gehen”, rät Wolfgang Weyel, Produktmanager Versicherungen bei moneymeets. Bei Werten unterhalb dieser Schwelle besteht das Risiko, dass wichtige Risiken trotz regelmäßiger Beitragszahlungen nicht abgedeckt sind.

Beim moneymeets Vertrags-Check erfahren Versicherte im Detail, bei welchen der fünf Hauptkriterien der jeweiligen Versicherungssparte ihre Police eventuell schlechter abschneidet als der leistungsstärkste Tarif.

1) Bergungskosten (33% : 89%)

Bei Unfällen, die sich in schwer zugänglichem Terrain zutragen, ist die Bergung von Verletzten oft sehr aufwendig und kostenintensiv. In der Regel muss der Betroffene hierfür selbst aufkommen. Wenn der Vertrag eine Bergungskostenklausel beinhaltet, übernimmt die private Unfallversicherung die Kosten der Rettung. Besonders sinnvoll ist ein solcher Zusatz für Menschen, die oft in den Bergen oder in tiefen Wäldern unterwegs sind, beispielsweise zum Skifahren oder Wandern. Monika Musters Tarif bietet hier 33 Prozent Leistungserfüllung, der Top-Tarif liegt bei 89 Prozent.

2) Leistungskürzung bei Vorerkrankungen (25% : 100%)

Wenn eine schon vor dem Unfall bestehende Erkrankung oder Beeinträchtigung dazu führt, dass die Folgen eines Unfalls schlimmer ausfallen als gewöhnlich, kürzen viele Versicherer ihre Leistung. Jeder, der sich in der Vergangenheit schon einmal eine schlimmere Verletzung zugezogen hat, sollte darauf achten, einen Tarif zu wählen, der bestenfalls gar keine derartige Klausel enthält. Bei ihrer bisherigen Police muss die Kundin damit rechnen, im Zweifel leer auszugehen, der Top-Tarif hingegen kann hier mit der Höchstbewertung punkten.

3) Eigenbewegungen (30% : 95%)

Einem Unfall im versicherungsrechtlichen Sinn muss immer ein von außen einwirkendes Ereignis vorausgehen. Das ist beispielsweise nicht der Fall, wenn der Versicherte beim Laufen umknickt und sich dabei eine Verletzung zuzieht. Enthält der Vertrag die Klausel „Eigenbewegungen“, zahlt der Versicherer auch bei solchen Ereignissen. Auch in diesem Bereich ist der Tarif von Monika Muster mit 30 Prozent Leistungserfüllung wenig überzeugend, verglichen mit den 95 Prozent, die der Spitzentarif vorweisen kann.

4) Fristen (54% : 100%)

Unfälle müssen der Versicherungsgesellschaft innerhalb einer bestimmten Frist mitgeteilt werden, ansonsten kann diese die Regulierung des Schadens verweigern. Aus Sicht der versicherten Person sind lange Fristen daher als positiv zu bewerten. Beim Alttarif von Frau Muster sind aufgrund der Bewertung von 54 Prozent die Fristen deutlich nachteiliger als beim Top-Tarif.

5) Gliedertaxe (57% : 96%)

Die Gliedertaxe regelt, welche Leistung der Versicherte erhält, wenn ein bestimmter Körperteil nicht mehr funktionsfähig ist. Je höher der jeweilige Prozentsatz ist, desto mehr Geld zahlt die Versicherung. In Basistarifen erhält der Versicherte beispielsweise beim Verlust eines Zeigefingers zehn Prozent der Versicherungssumme, in höherwertigen Tarifen hingegen 20 Prozent. So erhält er im Leistungsfall den doppelten Entschädigungsbetrag. Auch für Monika Muster besteht in diesem Bereich deutliches Verbesserungspotential.

Schneller und einfacher Tarifwechsel

Monika Muster möchte in einen Tarif wechseln, der ihr bessere Leistungen garantiert. Zudem möchte sie prüfen, ob sie zusätzlich noch Sparpotential ausschöpfen kann.

Mit dem neuen Tarifassistenten von moneymeets findet sie aus den Angeboten von über 160 Versicherungsgesellschaften den Tarif, der am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Nach Eingabe ihrer Daten und Absicherungswünsche kann sie ihre neue Versicherung bequem von zu Hause aus abschließen.

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