Wissen > > Haben Reiche Vorteile bei der Geldanlage?
© deagreez/Fotolia

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Wer bereits reich ist, kann sein Vermögen leichter vermehren als Normalverdiener – das denken laut einer RWB-Studie rund 70 Prozent der Deutschen. Als „reich“ gelten indes Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Million Euro. Den Schlüssel zum Reichtum sehen die meisten in gut bezahlter Arbeit.

Sieben von zehn Deutschen sehen sich bei der Geldanlage gegenüber reichen Menschen im Nachteil. Die weit verbreitete Annahme: Je mehr Vermögen vorhanden ist, umso besser sind auch die Anlageprodukte, die zur Auswahl stehen.

Das geht aus einer aktuellen Studie der RWB Group hervor. Das Marktforschungsinstitut GfK hat im Auftrag des Finanzdienstleisters 1.005 Deutsche ab 14 Jahren befragt. Wir haben die Ergebnisse der Studie für Sie zusammengefasst.

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Reich ab einer Million Euro

Fast die Hälfte der Befragten (46 Prozent) betrachtet Menschen ab einem Vermögen von einer Million Euro – egal, ob in Form von Geld oder Immobilien – als reich. Rund acht Prozent ziehen die Grenze zum Reichtum erst bei drei Millionen Euro.

Dieser Einschätzung stimmen jedoch längst nicht alle Studienteilnehmer zu: Für immerhin jeden Fünften gelten Menschen bereits ab einem Vermögen von 250.000 Euro als reich.

Kaum Selbstvertrauen bei der Geldanlage

In Bezug auf den Vermögensaufbau scheinen die Deutschen eher pessimistisch zu sein. So schätzen etwa 52 Prozent die Chance, in Deutschland ein hohes Vermögen aufzubauen als „eher gering“ und weitere 25 Prozent sogar als „sehr gering“ ein. Weniger als jeder Fünfte (18 Prozent) ist in dieser Hinsicht zuversichtlich.

Arbeit als Hauptgrund für Reichtum

Wer hart arbeitet, der hat auch die Möglichkeit, reich zu werden – an diesen Grundsatz glaubt der Großteil der Deutschen. Ein Viertel sieht die größten Chancen hierzu in hochqualifizierten Berufen. Immerhin 21 Prozent glauben, dass die Gründung eines eigenen Unternehmens der Schlüssel zu einem hohen Vermögen ist. Auch eine Karriere im Sport oder im Show Business ist für einige (15 Prozent) eine realistische Option.

Lediglich drei von zehn Befragten glauben hingegen, dass sie reich werden können, indem sie bereits vorhandenes Vermögen investieren – sei es in Immobilien (18 Prozent) oder in Aktien (12 Prozent).

Reiche investieren chancenorientierter

Normalbürger sind bei der Geldanlage in der Regel eher konservativ. Das lässt sich anhand aktueller Statistiken nachweisen: So hatten die privaten Haushalte in Deutschland Ende 2017 40 Prozent ihres Vermögens in Spar-, Sicht- oder Termineinlagen investiert. Weitere 37 Prozent machen Ansprüche gegen Lebens- oder Rentenversicherungen aus. Auf chancenreiche Anlagen wie Aktien (11 Prozent) und Investmentfonds (9 Prozent) vertraut nur ein geringer Teil der Deutschen.

Vermögende Menschen hingegen investieren deutlich offensiver. Das zeigt etwa der „Global Family Office Report“ der Schweizer Großbank UBS. Das Kreditinstitut hat 276 Family Offices dazu befragt, wie sich das Vermögen ihrer Kunden zusammensetzt. Die Zahlen sprechen für sich: Die Hälfte des Anlagekapitals besteht aus Beteiligungen an Unternehmen in Form von Aktien (29 Prozent) oder Private Equity (20 Prozent). Der Rest fließt in Immobilien (16 Prozent), Anleihen (15 Prozent) und Hedgefonds (6 Prozent).

Die Zahlen zeigen es deutlich: Es ist nicht die Verfügbarkeit besserer Anlageprodukte, die reichen Menschen einen Vorteil bei der Geldanlage verschafft. Vielmehr profitieren sie von der Expertise von Family Offices oder Vermögensverwaltern, die für sie ein ausgewogenes und chancenorientiertes Portfolio aufbauen. Kleinanleger hingegen denken oftmals pessimistisch und verkennen daher die Vorteile, die der Kapitalmarkt ihnen eröffnet.

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