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© lassedesignen

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Was bedeutet Veränderung?

Veränderung ist ein großes und gleichzeitig ein abgegriffenes Wort. Startups wie moneymeets bringen die Energie genau deswegen auf, weil sie etwas verändern möchten.

Veränderung bedeutet für uns, eine Veränderung in der Transparenz für Bankdienstleistungen zu schaffen, nicht eine kleine Veränderung, sondern eine große: Wir legen offen, was Banken an Produkten verdienen. Vollständig. Wir sind heute unsicher, ob die Dienstleistung, die wir bei Banken kaufen, uns nutzt oder unserer Bank nutzt – auch deshalb wachsen unkomplizierte Produkte wie Tagesgelder so stark. Transparenz hilft an dieser Stelle, weil es verlorenes Vertrauen zurück gewinnen kann. Unsere Mitglieder sollen wissen, was Ihre Bank bisher mit den verkauften Produkten verdiente oder in Zukunft verdient, um dann selber entscheiden zu können, ob Leistung und Gegenleistung angemessen ist. Nutzen Sie moneymeets also gerne auch als Informationsplattform, was dieses Thema angeht. Informieren Sie sich bei moneymeets, was die Rechnung ist, die Bank für sich aufmacht.

Veränderung heißt für uns aber auch, den Trend den Facebook geschaffen hat, auf Finanzfragen zu übertragen: Kommunikation & Interaktion über soziale Netzwerke. Bei Facebook zum Thema “Das Leben an sich” – bei moneymeets zur Frage “Mein finanzielles Leben”. Wir animieren Menschen, sozial (Facebook & Co.) und wirtschaftlich (moneymeets) zu kommunizieren und zu interagieren:

  1. money meets Vorbilder
  2. money meets Belohnung – sozial und monetär
  3. money meets Interaktion

(Danke an der Stelle an Anja Klein und ihre Agentur, die uns auf die Möglichkeiten, mit “money meets” zu arbeiten, aufmerksam machte.)

money meets Vorbilder

Wir alle folgen in Finanzfragen bewusst oder unbewusst einem oder mehreren Vorbildern. Wenn ich hier “Ziele” statt “Vorbilder” geschrieben hätte, würde ich wohl weniger Widerspruch von dem einen oder anderen Leser ernten – deshalb bleibe ich zunächst bewusst bei Vorbildern. Mit “Vorbildern” meine ich folgendes: Menschen, die uns hinsichtlich unserer Einstellung zu finanziellen Angelegenheiten geformt haben oder uns immer noch formen: Unsere Eltern, unser Umfeld, vielleicht André Kostolany, vielleicht Warren Buffett, vielleicht mein erster Anlageberater oder die Kollegen und Freunde mit denen Sie diskutieren, was die richtige Anlageform ist. Nicht zu vergessen sind Medien, die unser Bild jeden Tag verändern: die Financial Times, das Handelsblatt, Börse Online oder Focus Money (und all die anderen Medien, die ich jetzt nicht erwähnt habe).

Wir sind recht sicher, dass Menschen nicht so sehr auf das kurzfristige Handeln der Vorbilder abzielen, sondern auf die Vorbilder in Ihrer Gesamtleistung. Das können Sie sich gut vorstellen, wenn Sie sich den Chart der Berkshire Hathaway Aktie – Warren Buffetts Company ansehen.

Unwesentlich verändert im letzten Jahr, werden Sie feststellen… Stellen Sie sich nun vor, der Aktienname wäre ausgeblendet und sie wüßten nicht, dass es sich um Warren Buffett’s Unternehmen handeln würde – wären Sie dann genau so interessiert an dem Chart gewesen? Oder löst der Name “Berkshire Hathaway” zusammen mit der Assoziation “Warren Buffett” nicht mehr Emotionen und Begeisterung als das reine kurzfristige Ergebnis aus? Also ist es letztlich der Erfolg der Menschen dahinter, der uns fasziniert, oder? Ein Beispiel für das Funktionieren des “Investieren wie erfolgreiche Vorbilder” ist der Vermarktungserfolg der LGT “die Strategie des Fürsten zu Liechtenstein” zu kopieren, die “Kopie” also zu verkaufen.

Sind Sie Anlageberater – oder Mitarbeiter einer Bank oder Sparkasse? “Du hast doch Ahnung – Was soll ich denn machen mit meinem Geld?” bin ich häufig von Freunden und Bekannten gefragt worden. “Hast Du das (Wertpapier, Fonds, Aktie, Tagesgeld…) auch für Dich selber gekauft?” ist oft die nächste Frage. Mit Facebook informieren wir uns über unser Leben – mit moneymeets über unsere finanziellen Entscheidungen.

Geldanlage braucht mehr Transparenz

Wir werden immer wieder gefragt, ob wir glauben, dass unsere Mitglieder bereit sein werden, ihre Anlageentscheidungen, respektive ihre Depots offen zu legen. “Der Deutsche ist da sehr konservativ…” ist eine der Aussagen. Ja, das stimmt und nein, das stimmt nicht, bin ich geneigt zu sagen. 2004 schon war ich von der Offenheit beeindruckt, konkret davon, wie viele Menschen ihr Depot in der Aktion n-tv Depotcheck “n-tv-Depotcheck” n-tv gegenüber offenlegten. Laut n-tv, die den letzten Depotcheck 2009 anboten, rund 140.000 Menschen. Wenn wir auf moneymeets nur die Hälfte davon gewinnen, haben die Mitglieder, die Rat suchen, schon eine unglaublich große Auswahl.

Überhaupt ist n-tv ein spannendes Stichwort: Wenn die Profis (Anlageberater, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter…) noch hinzukommen und auf moneymeets ihr Depot oder Ihre Strategien veröffentlichen, sind wir da, wo wir hin möchten. Bitten Sie Ihren Anlageberater in der Bank Ihres Vertrauens, seine Empfehlungen und sein jeweils aktuelles Depot bei moneymeets einzustellen – ab August, versteht sich. Die Aussage ist provokant – das soll sie aber auch sein. Sie fand immerhin schon in den 90er Jahren bei der DAB Platz in der Fernsehwerbung und hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Noch ein Danke an dieser Stelle an Matthias Kröner von fidor, der mir den Link zum Video übersandte. Ich finde, die Werbespots (ca. ab 1:26 Minuten im Video) sind aktueller denn je.

Vorbilder bei moneymeets

Wie finden Sie nun das Vorbild Ihrer Wahl auf moneymeets? Jedes Mitglied in beschreibt in seinem Profil, wie seine individuellen Ziele, seine Situation sich darstellt und wie – wenn sie oder er anderen Mitgliedern Rat geben möchte – seine Depots gefüllt sind und seine Anlageentscheidungen sich darstellen. Vorbilder nicht also wie Warren Buffett – sondern Menschen in Situationen die Sie für sich wieder finden, in Ihrer Lebenssituation. Das schließt sicherlich aus, dass die Leader wie ein Bankberater, ein Verkäufer einer Bank auf moneymeets “verkaufen” – sondern sie werden “beraten”, weil sie ihr eigenes Geld genau so investieren, wie sie es anderen empfehlen.

Das bedeutet weiterhin: Wenn der Leader sozialen Erfolg auf moneymeets haben möchte muss er mit seinen Followern interagieren, er muss kommunizieren, sich auszutauschen. Was ist das Richtige für mich, um meine Ziele zu erreichen, ist das Thema zu dem sich Leader und Follower austauschen. An dieser Stelle relativiere ich nun die “Vorbilder” und komme auf die “Ziele” zurück – weil es um die Vorbilder am Ende des Tages nicht geht, sondern eben doch um uns. Deswegen verfolgen wir wohl doch unsere ganz persönlichen Ziele und nutzen Vorbilder als Orientierung, wie Leitplanken am Straßenrand oder wie den Fahrlehrer in den ersten Fahrstunden.

Das war’s für heute. Ich danke Ihnen für Ihr Interesse – bis zum nächsten Mal

Johannes Cremer

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