Wissen > > Kein (großes) Vermögen zur Verwaltung nötig
© ivanko80/Fotolia

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Aktiv gegen die niedrigen Zinsen

2016 betreuten Vermögensverwalter weltweit bereits 85 Billionen Dollar, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC erwartet bis 2025 sogar einen Anstieg auf 145 Billionen US-Dollar. Was sind die Gründe für das steigende Interesse an der Vermögensverwaltung?

Die anhaltend niedrigen Zinsen und die gestiegene Bereitschaft eines Teils der Bevölkerung, privat für das Alter vorzusorgen, haben Vermögensverwaltern Zulauf beschert. Hinzu kommt, dass viele Menschen sich nicht aktiv mit der Geldanlage beschäftigen können oder wollen und daher ihr Vermögen lieber Profis anvertrauen.

Demokratisierung des Vermögensverwaltermarkts

Früher war die Vermögensverwaltung auf Personen oder Familien mit sehr hohen Vermögenswerten ausgerichtet. Dies hat sich in den vergangenen Jahren allerdings deutlich geändert.

Mittlerweile können auch Kleinanleger die Dienste von Vermögensverwaltern in Anspruch nehmen. Noch vor einigen Jahren waren Mindestanlagesummen von 250.000 Euro und mehr keine Seltenheit. Inzwischen können Anleger bei vielen Anbietern schon ab 10.000 Euro in Profi-Strategien investieren.

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Für jeden Anleger der passende Anbieter

Das Angebot an Dienstleistungen rund um die Vermögensverwaltung ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Allgemein lassen sich die Anbieter dabei in vier Gruppen unterteilen:

Banken

Bei klassischen Banken sind hohe Mindestanlagesummen an der Tagesordnung. Viele Kreditinstitute ziehen hier Grenzen von 250.000 oder 500.000 Euro. Dafür erhält der Kunde eine persönliche und individuelle Beratung.

Durch den breiten Marktzugang der Banken bieten sich dem Anleger zudem Möglichkeiten, die „normalen Anlegern“ sonst nicht ohne weiteres zur Verfügung stehen: Etwa Beteiligungen bei Firmengründungen oder Investitionen in außerbörsliches Beteiligungskapital (Private Equity).

Viele Banken versuchen inzwischen aber auch vermehrt, die breite Masse der Anleger zu erreichen: So haben unter anderem die Deutsche Bank und die Commerzbank bereits eigene Robo-Advisory-Plattformen ins Leben gerufen. Bei den Kreditinstituten hat der Anleger dabei zumeist die Wahl zwischen verschiedenen ETF- oder fondsbasierten Strategien.

Family Offices

Family Offices verwalten das Vermögen sehr wohlhabender Familien, beispielsweise von Unternehmern. Die Mindestanlagesummen bewegen sich daher meist im Millionen-Bereich. In erster Linie sollen Family Offices das Geld so anlegen, dass es über Generationen hinweg erhalten bleibt und gleichzeitig stabile Erträge liefert. Zu ihren Aufgaben zählen außerdem die Beratung in Rechts- oder Steuerfragen.

Unabhängige Vermögensverwalter

Nach Angaben der BaFin sind in Deutschland derzeit 731 unabhängige Vermögensverwalter zugelassen. Etwa 250 von ihnen gehören dem Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. (VuV) an. Dazu zählen sowohl kleine Ein-Mann-Betriebe als auch bekannte Branchengrößen wie Flossbach von Storch oder DJE.

Die enorme Vielfalt der Anbieter führt auch zu einer großen Auswahl verschiedener Produkte: So bieten manche Verwalter ein oder mehrere vorgefertigte Portfolios an, in die Anleger investieren können. Andere hingegen stellen ihren Kunden komplett individuelle Portfolios zusammen, was allerdings auch mit deutlich höheren Kosten verbunden ist.

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Robo-Advisors

Robo-Advisors sind zwar noch recht neu am Markt, haben sich aber in kürzester Zeit etabliert. Die Beratungsfirma Bain & Company erwartet, dass bis 2020 etwa fünf Prozent des gesamten Vermögens in Deutschland automatisiert angelegt wird.

Der Einsatz von Robo-Advisory-Systemen soll sicherstellen, dass Anlageentscheidungen nur noch durch Fakten und nicht mehr durch Emotionen beeinflusst werden. Zudem ist die automatisierte Geldanlage deutlich günstiger. Das ist zum einen durch geringere Personalkosten bedingt, zum anderen durch den Einsatz kostengünstiger Anlageprodukte wie ETFs. Das führt in der Praxis auch zu deutlich geringeren Einstiegssummen als bei klassischen Verwaltern.

In Zeiten steigender Kurse können Robo-Adviors ihre Stärken ausspielen: Sie liefern Anlegern marktgerechte Renditen bei sehr niedrigen Kosten. Geht es an den Märkten aber nach unten, gibt es keinen Fondsmanager, der durch vorausschauendes Umschichten Verluste begrenzt. Das hat sich etwa im Februar 2018 gezeigt, als an zahlreichen großen Börsenplätzen deutliche Einbrüche zu verzeichnen waren.

Profi-Strategien ab 10.000 Euro

Die Frage, ob Robo-Advisors klassischen Vermögensverwaltern überlegen sind oder umgekehrt, lässt sich nicht eindeutig beantworten. moneymeets hat nun eine Plattform entwickelt, die die Vorzüge einer individuellen Vermögensverwaltung mit den Möglichkeiten des digitalen Zeitalters kombiniert:

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