News > Kurz vor dem Start
© Viacheslav Iakobchuk

© Viacheslav Iakobchuk

Liebe Leser,

nun ist einige Zeit her, dass das moneymeets-Team an dieser Stelle den letzten Blog geschrieben hat. Diese Zeit haben wir genutzt, um mit unserem Team intensiv an der moneymeets-Seite zu bauen. Dabei gab es einige spannende Diskussionen, viel Arbeit bis tief in die Nacht, und einfach gute Erfolge. Wir sind so oft überrascht von dem, was uns heute schon für das Thema von moneymeets und die Funktionen an Achtung und Wertschätzung entgegengebracht wird. Insofern an dieser Stelle ein herzliches Danke! an alle, die uns bei der Entwicklung des Themas bis heute geholfen haben. Aber nun das wichtigste für alle, die gespannt sind, wie es weitergeht:

  • Am 25.10.2012 werden wir die friendly-user-Phase starten. Mit vielen befreundeten Usern werden wir die Funktionen von moneymeets intensiv testen und so optimieren, dass

  • am 19.11.2012 die Beta-Phase startet. Die Beta-Phase wird dann später nahtlos in den eigentlichen Betrieb übergehen.

Was haben Sie nun von moneymeets? Dazu stellen wir Ihnen hier einmal unsere Prinzipien vor:

  1. Nur wer wirklich transparent ist, verdient Vertrauen.

  2. Qualität und beste Preise sind im Internet kein Widerspruch.

  3. Das Wissen der Vielen bietet strukturiert den wahren Mehrwert.

  4. Service beginnt mit Übersicht.

  5. Datenschutz ist ein Hygiene-Faktor.

Nur wer wirklich transparent ist, verdient Vertrauen.

moneymeets veröffentlicht alle Provisionen, Vergütungen und Performance-Ergebnisse über alle Finanzgeschäfte, die bei moneymeets handelbar sind. Dadurch erfahren Mitglieder erstmals klar und deutlich, welche Vergütungen moneymeets (Rückschlüsse auf Banken und Finanzvermittler sind erlaubt) für den Verkauf von Geldanlagen erhält. Das umfasst direkt ersichtliche Vergütungen für den Verkauf einer Geldanlage als auch die Innenprovisionen, die den meisten Käufern von Finanzprodukten nur teilweise oder gar nicht bekannt sind. Die Nutzer von moneymeets können so die Vergütungen ins Verhältnis zu der Qualität der Ratschläge von Beratern setzen. Dieser Transparenzverpflichtung schließen sich auch Profis an, die auf moneymeets Vorschläge zur Strukturierung von Geldanlagen den Mitgliedern unterbreiten.

Wir machen damit also Transparenz zu unserem Geschäftsmodell. Dirk Elsner überschrieb im Blicklog in dieser Woche einen Artikel mit “Warum die Forderung nach Transparenz und Offenheit unrealistisch ist”. Dirk Elsner schreibt sehr treffend: “Ich bin davon überzeugt, dass Unternehmen Transparenz und Offenheit selbst im Social Media-Zeitalter tatsächlich nur strategisch einsetzen, nämlich dann wenn sie sich davon einen besonderen Nutzen versprechen.” Das ist sehr zutreffend beschriebene old economy. Aus unserer Sicht gilt das für ein Geschäftsmodell, dass die Informationsasymmetrie zumindest so lange aufrecht erhält oder erhalten will, bis etwas Besseres, den eigenen Ertrag nicht gefährdendes gefunden ist. Nicht unseres, solch ein auf Überlegenheit einzelner ausgelegtes Geschäftsmodell, so waren wir uns schon bei der Gründung sicher. Wir leben in einer Zeit, die Transparenz verdient hat. Schließlich wissen wir spätestens seit 2008, dass wir alle für das gerade stehen, was Intransparenz verursacht. “Mehr” Transparenz hilft nicht, wer kann schon ein in allen Bereichen scharfes Bild erhalten, wenn jemand vorher nur den Weichzeichnergrad angepasst hat?

Qualität und beste Preise sind durch das Internet kein Widerspruch

Bei moneymeets gibt es keine Ausgabeaufschläge für Finanzprodukte. Auch große Teile der Innenprovision, die ansonsten der Finanzvertrieb erhält, können Mitglieder erstmals zurück erhalten – je nach Grad der sozialen Aktivität und damit des potenziellen Nutzens für die moneymeets-Community. Bis zu 2/3 der Innenprovisionen fließen so an die Nutzer von moneymeets zurück. Die übrigen Vergütungsanteile verbleiben bei moneymeets, helfen, moneymeets zu finanzieren und werden allen Nutzern transparent dargestellt.

Die Innenprovisionen sind je nach Bank, bei der das moneymeets-Mitglied seine Produkte verwalten läßt unterschiedlich hoch. moneymeets stellt seinen Mitgliedern zu Beginn sechs verschiedene Banken zur Verfügung, so dass jedes Mitglied die für seinen finanziellen Nutzen beste Bank finden kann.

Der Preis an sich ist im Internet ein klarer Anreiz. Die Internetuser kaufen aber nicht immer da, wo es am preiswertesten ist, sondern setzen die Preise durchaus in Beziehung zur Sicherheit von Bezahlmethoden, die angeboten werden oder der Zuverlässigkeit. Kriterien, die dazu geführt haben, dass sich Amazon oder eBay als Marktplatz im Internet durchgesetzt haben. Was Amazon und eBay geschafft haben, ist andere Qualitätsmerkmale einzuführen. So wird das auch bei den Banken sein, die moneymeets anbietet: Jeder Nutzer wird für sich individuellere Kriterien finden, als nur den Preis. Das Thema hängt mit dem nächsten Punkt unserer Prinzipien zusammen.

Das Wissen der Vielen bietet strukturiert den wahren Mehrwert

moneymeets setzt auf das Prinzip der Schwarmintelligenz. Deshalb haben wir ein vollständiges soziales Netzwerk aufgebaut, dass wir mit einer Marktplatzfunktion koppeln. Zentral ist das Veröffentlichen von Anlagestrukturen wie Wertpapierdepots, was aber aus unserer Sicht nicht von der Diskussion über einzelne Themen oder Produkte gelöst werden kann. Das Wissen der Vielen im sozialen Netzwerk, in Gruppen dort oder Chats hin zu veröffentlichten Lösungen – vom privaten Anleger über Finanzmedien bis zum Profi – schafft so zunächst die Vielfalt von Meinungen zum Thema Geld – “money meets” ist hier der realisierte Titel.

Eine neue Qualität, um Bankberatung zu ergänzen oder gar zu ersetzen, bedarf mehr Funktionen. Zunächst lassen wir keine Musterdepots für Geldanlagen zur Veröffentlichung zu. Insofern misst sich die Performance an echter Geldanlage. Das erzeugt bei demjenigen, der den Anlagevorschlag veröffentlicht, direkte Freude bei positiver Performance und Schmerzen bei Verlusten. Entscheidend ist aber, dass wir mehr schaffen wollen, als das Wissen der Vielen nur zu sammeln: Der eine Nutzer lässt sich von reiner Performance anstecken, der andere Nutzer folgt lieber einem Depot eines Menschen der ihm sympathisch ist. Wieder andere schauen auf: “Wer gibt mir die meisten Innenprovisionen zurück?” (das überlassen wir auf moneymeets dem “Leader”, also dem Mitglied, dass einen Vorschlag zur Nachahmung bereitstellt) oder der Frage “Wie viele positive Kommentare hat das Mitglied erhalten?”. Das gleiche Thema ergibt sich bei den Produkten, die ein Depot enthält. Auch hierüber ergibt sich ein Einstieg und die moneymeets-Mitglieder können beispielsweise sehen, wie viele andere Mitglieder dieses einzelne Produkt besitzen. So strukturiert ist das Wissen der Vielen für jeden einzelnen auf moneymeets nutzbar.

Service beginnt mit Übersicht

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine perfekte Übersicht über alle Ihre Banken, Depots und Finanzentscheidungen bekommen. Wie würde diese ausschauen? Das war das, was wir für die moneymeets Nutzer realisieren wollten, nicht mehr und nicht weniger. Der erste Schritt ist, dass Sie alle Depots, die bei den Banken geführt werden, mit denen moneymeets zusammenarbeitet in dieser perfekten Übersicht erhalten. Für alle Finanzprofis folgt an dieser Stelle eine - nicht vollständige - Aufzählung der Funktionen, die sicherlich ein wenig Werbung in eigener Sache ist:

  • frei wählbare und / oder fest vorgegebene Performanceauswertungen (BVI-Methode) je Depot oder über alle Depots durchführbar (Filter)

  • Währungsexposure, Assetklassenauswertung, Auswertung nach Regionen, Produktarten etc. sowohl graphisch (Performance je ausgewerteter Art , Aufteilung etc) als auch in Zahlen

  • frei zusammensetzbare Benchmarks aus über 3000 Indizes auf Knopfdruck

  • integrierte Produktsicht einschließlich Risiko/Performancediagramm vergleichbarer Produkte (klickbar)

  • alle Transaktionen, filterbar.

Losgelöst von den Anwendungen zur Vermögensübersicht machen detaillierte Fact Sheets zu jedem Finanzprodukt, einschließlich aller Rechenschaftsberichte etc. umfangreiche Analysen und objektive Bewertungen möglich.

Datenschutz ist ein Hygienefaktor

Mit der Überschrift ist eigentlich alles gesagt. Ihre Daten sind bei moneymeets sicher – alles Andere geht auch gar nicht. Jedes Mitglied entscheidet zudem selber, was es von sich veröffentlicht möchte, und was nicht. An dieser Stelle kam uns im Gründerteam auch unsere Erfahrung aus Banken und Sparkassen zu Gute: Banker sind, was Vertraulichkeit angeht sozusagen genetisch geprägt… Insofern haben wir und werden wir in Zukunft alles realisieren, was uns zum Thema Datenschutz und Schutz der Privatsphäre einfällt. Sicherlich stößt das dort an Grenzen, wo es den möglichen Nutzen für die Community angeht. Genau diese Grenze richtig zu treffen, das Gleichgewicht zwischen schützenswertem Interesse und Nutzen für die Community herzustellen, ist unser Interesse.

Vielen Dank für’s Lesen. Beim nächsten Mal werden wir Ihnen einige Details aus unserer Anwendung aufzeigen.

Ihr moneymeets-Team

Erstellt am:

War dieser Artikel hilfreich für Sie?

Testen Sie unseren kostenlosen Newsletter – und verpassen Sie keine Tipps rund um Ihre Finanzen & Versicherungen.