Wissen > > Hausratversicherung: Fünf Tipps für eine gute Absicherung
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Wenn Langfinger auf der Suche nach Beute die Wohnung verwüsten oder die Küche nach einem Rohrbruch unter Wasser steht, dann ist eine gute Hausratversicherung Gold wert. Was müssen Versicherte im Hinblick auf freiwillige Vertragsklauseln und Änderungen der Lebensumstände beachten?

Laut Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) besitzen rund 26 Millionen Menschen in Deutschland eine Hausratversicherung. Fast zwei Drittel aller Haushalte sind somit – statistisch gesehen – gegen die finanziellen Folgen von Einbrüchen und anderen unliebsamen Zwischenfällen abgesichert.

Insbesondere bei hochwertiger Einrichtung lohnt sich der Abschluss einer Hausratversicherung. Um optimal geschützt zu sein, müssen Versicherte jedoch einiges beachten – ansonsten kann es schnell passieren, dass sie im Schadensfall auf den Kosten sitzen bleiben.

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Fünf Tipps für Versicherte

1. Prüfen Sie, ob es für Sie sinnvoll ist, eine Absicherung gegen Elementarschäden in Ihren Vertrag einzuschließen: Leben Sie in der Nähe eines Flusses oder in einem lawinengefährdeten Gebiet? Dann sollten Sie in jedem Fall darüber nachdenken, Ihr Hab und Gut mit einer Elementarschadenklausel gegen Naturkatastrophen abzusichern. Das gilt insbesondere für Menschen, die in einer Erdgeschosswohnung leben oder einen ausgebauten Keller besitzen.

2. Vereinbaren Sie den „Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit“: Oftmals verweigern Versicherer die Zahlung, wenn ein Schaden durch grob fahrlässiges Verhalten des Versicherungsnehmers entsteht. Verursacht etwa eine unbeaufsichtigt brennende Kerze einen Brand, kommt die Versicherung nicht für den zerstörten Hausrat auf. Wer den „Verzicht auf die Einrede grober Fahrlässigkeit“ in seiner Hausrat-Police einschließt, der braucht sich in einem solchen Fall keine Sorgen zu machen.

3. Prüfen Sie regelmäßig den Wert Ihres Hausstandes, um Untersicherung zu vermeiden: Viele Menschen legen bei Vertragsabschluss einmalig eine Versicherungssumme fest und vergessen, diese anzupassen, wenn sie sich teure neue Möbel oder Elektrogeräte anschaffen. Steigt dadurch der Wert des Hausrats, droht eine Unterversicherung. Dieses Risiko können Sie umgehen, indem Sie in regelmäßigen Abständen die Versicherungssumme an den Wert Ihrer Einrichtung anpassen oder einfach einen pauschalen Unterversicherungsverzicht vereinbaren.

4. Achten Sie darauf, dass Sie Wertsachen ausreichend absichern: Eine Hausratversicherung kommt auch für Schäden an Ihren Wertsachen auf – allerdings nur bis zu einer vertraglich festgelegten Obergrenze. Häufig liegt diese bei rund 20 Prozent der Versicherungssumme. Gegen einen entsprechenden Aufpreis können Sie aber auch höhere Summen versichern. Zu den Wertsachen gehören etwa Schmuck, Edelsteine, Kunstgegenstände, Briefmarken, Münzen, Antiquitäten und Gegenstände aus Silber, Gold und Platin. Aber auch Bargeld, Beträge auf Geldkarten, Urkunden, Sparbücher und Wertpapiere zählen dazu.

5. Melden Sie Gefahrenerhöhungen: Wenn beispielsweise aufgrund von Malerarbeiten für längere Zeit ein Baugerüst an ihrem Haus steht, erhöht dies das Risiko eines Einbruchs – und somit eines Versicherungsfalls. Eine solche Gefahrenerhöhung sollten Sie dem Versicherer unverzüglich mitteilen, sonst kann sich dieser weigern, einen möglichen Schaden zu regulieren.

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