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© Drobot Dean

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Vor Gericht kann eine Rechtsschutzversicherung Gold wert sein: Bei einem Streitwert von 100.000 Euro kostet ein Prozess in der ersten Instanz etwa 12.000 Euro. Eine Rechtsschutz-Police kommt für diese Kosten in der Regel auf. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei Vertragsabschluss achten sollten, um Ärger im Schadensfall zu vermeiden und Sparpotenziale bei Ihren Beiträgen zu nutzen.

Laut des Statistikportals Statista besitzen derzeit mehr als 22 Millionen Menschen in Deutschland eine Rechtsschutzversicherung. Grundsätzlich kommt die Police für die Kosten auf, die Versicherten im Falle eines Rechtsstreits entstehen.

Ein Rundum-sorglos-Paket ist diese Versicherung allerdings keinesfalls. Egal, ob Kombi-Produkt oder Einzelbaustein – viele Verträge beinhalten Fallstricke, die dazu führen können, dass der Versicherer sich im Ernstfall weigert zu zahlen. Zudem lassen viele Versicherte erhebliches Sparpotential bei ihren Beiträgen liegen.

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Fünf Tipps für den optimalen Rechtsschutz

1. Wählen Sie einen jährlichen Zahlungsrhythmus: In der Regel können Sie entscheiden, ob Sie Ihre Beiträge monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich zahlen möchten. Bei einer unterjährigen Zahlungsweise berechnen Ihnen die meisten Versicherer einen sogenannten „Ratenzahlungszuschlag“. Dabei handelt es sich um einen prozentualen Aufschlag auf den Jahresbeitrag, der meist zwischen zwei und acht Prozent liegt.

2. Beachten Sie die Wartefristen bei bestimmten Rechtsstreitigkeiten: Für einige Rechtsbereiche gilt eine Wartezeit von drei Monaten nach Versicherungsbeginn, bevor Sie Leistungen in Anspruch nehmen können. Solche Regelungen sind etwa im Arbeitsrecht gängig. Versicherer versuchen so zu verhindern, für Schadensfälle aufkommen zu müssen, bei denen ein Rechtsstreit absehbar oder gar schon eingeleitet ist.

3. Achten Sie darauf, einen Tarif zu wählen, bei dem die Folgeereignistheorie gilt: Bei der Schadensregulierung in der Rechtsschutzversicherung stehen sich zwei verschiedene Theorien gegenüber: Die „Kausalereignistheorie“ und die „Folgeereignistheorie“. Bei der Kausalereignistheorie ist der Zeitpunkt entscheidend, zu dem die Ursache des Schadens entsteht. Stürzt etwa ein Haus wegen eines Fehlers des Architekten ein, wäre der Schaden aus Sicht des Versicherers schon während der Planung entstanden. Wenn Sie die Police erst nach Fertigstellung des Hauses abgeschlossen haben, besteht daher kein Versicherungsschutz. Greift hingegen die Folgeereignistheorie, ist die Ursache des Schadens unerheblich. In diesem Fall ist lediglich relevant, ob Sie zum eigentlichen Schadenzeitpunkt – in diesem Fall beim Einsturz des Hauses – versichert waren.

4. Vereinbaren Sie weltweiten privaten Internetrechtsschutz: Zwar decken die meisten Privatrechtsschutz-Tarife online abgeschlossene Verträge ab, allerdings nur innerhalb des räumlichen Geltungsbereichs der Police. In der Regel besteht Versicherungsschutz in Europa, den Anliegerstaaten des Mittelmeeres sowie auf den Kanarischen Inseln und Madeira. Schließen Sie beispielsweise einen Vertrag mit einem Unternehmen aus den USA ab, besteht möglicherweise kein Rechtsschutz. Dieses Problem lässt sich vermeiden, indem Sie die Klausel „privater Internetrechtsschutz“ in Ihren Vertrag aufnehmen.

5. Prüfen Sie, ob Sie schon über einen Gruppenversicherungsvertrag abgesichert sind: Mitglieder von Organisationen wie Gewerkschaften oder Mietervereinen können oftmals kostenlosen Rechtsschutz in Anspruch nehmen. Dieser Schutz gilt für den Rechtsbereich, in dem die Organisation tätig ist – bei Automobilklubs also beispielsweise für den Verkehrsrechtsschutz.

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