Von Ausschüttungen und Kursgewinnen profitieren

Der deutsche Aktienindex Dax knackte unlängst die 12.400-Punkte-Marke und erreichte einen neuen Rekord. Ein Grund dafür sind die steigenden Unternehmensgewinne. Auch die Ausschüttungen an Aktionäre steigen nicht nur in Deutschland.

@Vaceslav-Romanov

@Vaceslav-Romanov

Risiken und Chancen von Aktienfonds, die dividendenorientiert anlegen

Für Sparer ist es im derzeitigen Niedrigzinsumfeld schwer, Anlageergebnisse zu erwirtschaften, die den Kaufkraftverlust durch die Inflation ausgleichen. Selbst zehnjährige deutsche Staatsanleihen rentieren nur bei 0,3 Prozent per annum.

An den Aktienbörsen herrscht hingegen Partylaune. Einerseits profitieren die Märkte von den niedrigen Zinsen. Andererseits sorgen die Gewinnerwartungen bei Unternehmen für Optimismus.

Und da sich an der Zinssituation im Euro-Raum erst einmal kaum etwas ändern dürfte, raten viele Experten langfristigen Investoren, vermehrt Aktien ins Kalkül zu ziehen. So schreibt beispielsweise die Vermögensverwaltung Flossbach von Storch in ihrem jüngsten Quartalsbericht: „Die Gewinnrendite von Aktien (Unternehmensgewinne geteilt durch Börsengewinne) ist zwar gesunken. Doch für Unternehmen im MSCI World werden immer noch knapp sechs Prozent erreicht.“ Damit liegen Aktien in punkto Rendite um 4,7 Prozentpunkte vor weltweiten Anleihen.

Risiken und Renditen von Dividendenfonds

Dividendenfonds sind dabei ideal, um breit gestreut auf solche Titel zu setzen. Natürlich ist es dabei eine Milchmädchenrechnung, einfach die durchschnittliche Dividendenrendite von 2,6 Prozent beim Dax und 2,3 Prozent beim MSCI World den Zinsen bei Sparprodukten gegenüber zu stellen. Denn auch die Aktienkurse dividendenstarker Unternehmen können stark schwanken. Daher eignen sich solche Investments nur für Anleger, die mindestens fünf bis sieben Jahre Zeit haben und Marktschwankungen aussitzen können. Doch vor allem aktiv gemanagte Dividendenfonds sind etwas weniger schwankungsanfällig als vergleichbare Aktienfonds derselben Region.

Denn die Fonds investieren in Unternehmen mit hohen und vor allem stabilen Dividendenzahlungen. Die jährlichen Ausschüttungen können dabei als Puffer für Kursschwankungen gesehen werden. Zudem schütten vor allem etablierte Unternehmen mit hoher Finanzkraft kontinuierlich Dividenden aus. Außerdem werden in Krisenzeiten dividendenstarke Aktien oft bevorzugt. Sie verlieren daher bei einem Markabschwung oft weniger als der Durchschnitt. Der Fondskurs schwankt dadurch meist etwas weniger als bei vergleichbaren Aktienfonds derselben Anlageregion.

 

Spitzenrenditen bei Fonds mit Dividendenstrategie
Die renditestärksten europaweit investierenden Dividendenfonds erreichten in den vergangenen zwölf Monaten etwa 20 Prozent Plus, zeigt ein Vergleich bei der Ratingagentur Morningstar. Doch die kurzfristige Performance hat wenig Aussagekraft für langfristig-orientierten Sparer. Spitzenreiter über einen Zeitraum von fünf Jahren ist der Fünf-Sterne-Fonds Invesco Pan European Equity mit durchschnittlich 14,3 Prozent Plus per annum. Die Nummer zwei ist mit dem Blackrock European Equity Income Fund ebenfalls ein Fünf-Sterne-Fonds.

Die Renditen für ETFS, die Morningstar ebenfalls mit mindestens vier Sternen bewertet, liegen etwas niedriger. Dabei haben sie gegenüber aktiv gemanagten Fonds einen Kostenvorteil. Zudem sind die meisten aktiv gemanagten Spitzenfonds über moneymeets-Partnerbanken mit 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeausschlag erhältlich. Und moneymeets-Mitglieder können sich in vielen Fällen auch einen Teil der jährlichen Gebühr erstatten lassen.

Dividendenfonds Tabelle

Aktieninvestments im langfristigen Vergleich
Seit der Finanzkrise entwickeln sich die Aktienkurse vor allem nach oben. Sind Renditen in dieser Größenordnung also auf längere Sicht realistisch? Hier hat der deutsche Fondverbands BVI Durchschnittsrenditen von Sparern errechnet, die 35 Jahre lang in Sparpläne auf deutsche Aktienfonds investiert haben:

Aus einem monatlichen Sparbetrag in Höhe von 100 Euro wurden nach 35 Jahren 189.732 Euro, zeigt die Studie – und das obwohl im Jahr 2000 die Technologieblase platzte und 2008 die Finanzkrise ausbrach. Beides führte zwischenzeitlich zwar zu hohen Kursverlusten. Doch Fondssparer verhalten sich automatisch optimal, weil sie stets gleich hohe Beträge investieren. Sie kaufen so in schlechten Zeiten mehr Fondsanteile und in guten Zeiten weniger. Das Gesamtinvestment lag unterm Strich im Beispielsfall bei insgesamt 42.000 Euro. Die durchschnittliche jährliche Rendite der Deutschland-Aktienfonds belief sich auf 7,4 Prozent.

Zugegeben: Gemessen wurde die Wertentwicklung an deutschen Aktienfonds, nicht an Fonds mit dezidierter Dividendenstrategie. Denn letztere sind erst seit etwa einem Jahrzehnt zu haben. Ihre Erfolgsbilanz reicht also für einen ähnlichen Vergleich noch nicht aus.

Fazit

  • Dividendenfonds und -ETFs sind eine gute Möglichkeit, um Geld anzulegen. Bei beiden Instrumenten ist es ratsam, mittel- bis langfristig zu investieren.
  • Zwar kann niemand die Zukunft vorhersagen. Doch in der Vergangenheit haben viele Dividendenfonds attraktive Renditen erzielt. Dabei war die Volatilität im Vergleich zu klassischen Aktienfonds derselben Anlageregion bei aktiv gemanagten Dividendenfonds etwas niedriger.
  • Auch viele ETFs bieten attraktive Renditen. Hier sind die Kosten grundsätzlich niedriger. Doch bei einem Kauf über moneymeets-Partnerbanken können sich Anleger jedoch bei allen Bestperformern und Fünf-Sterne-Fonds 100 Prozent vom Ausgabeaufschlag sparen. Zusätzlich erhalten sie in vielen Fällen einen Teil der jährlichen Kosten – und zwar bis zu 66 Prozent der Bestandsprovision – zurück.

 


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Auf moneymeets finden Investoren zu allen genannten Fonds günstige Online-Anbieter, bei denen sie sich Ausgabeaufschläge sparen können. Privatanleger können sich zudem bis zu 66 Prozent der Kickbacks erstatten lassen, die sich bei vielen Fondsprodukten in den laufenden Jahresgebühren verstecken. Bei den teuersten Mischfonds beträgt diese Innnenprovision mehr als einen Prozentpunkt.



YouGov-Umfrage: Die meisten Deutschen sind schlecht über Versicherungsprovisionen informiert

Nur wenige Bundesbürger sind darüber informiert, dass sie mit ihren Versicherungsbeiträgen regelmäßig Provisionen an ihre Makler oder Vermittler zahlen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage, die die Meinungsforscher von YouGov im Auftrag von moneymeets durchgeführt haben. 

Statistisch gesehen besitzt zwar jeder Bundesbürger etwa sechs Versicherungsverträge, für die er jährlich knapp 2.387 Euro ausgibt, zeigen Zahlen des Versicherungsverbandes GDV. Doch die wenigsten wissen, welcher Teil der Beiträge als Provision an ihre Versicherungsvermittlern und -makler fließt? So erhält der Versicherungsverkäufer nicht nur beim Abschluss eines Lebens- oder Krankenversicherung einmalig einen prozentualen Anteil der Beitrags- bzw. Versicherungssumme für die Beratung – die sogenannte Abschlussprovision. Bei fast allen übrigen Versicherungen fließen zudem von den regelmäßigen Beiträgen Bestandsprovisionen für die Kundenpflege an den Vermittler. Sie machen bei Sachversicherungen wie der Haurat- oder Haftpflichtpolice fast 20 Prozent der jährlichen Beiträge aus. Doch den meisten Kunden sind diese Vergütungsstrukturen weitgehend unbekannt.

Nur 20 Prozent wissen zumindest teilweise, wie viel Provisionen sie zahlen

Das zeigt eine Umfrage unter 2.000 Erwachsenen, die die Meinungsforscher von Yougov im Frühjahr 2017 für moneymeets durchgeführt haben. Hier gaben 64 Prozent der Befragten an, bei keiner ihrer Versicherungsverträge zu wissen, wie viel Provision sie zahlen. Etwa 20 Prozent sagten, sie seien zumindest teilweise über diese Kosten informiert.

YouGov

Die größten Wissenslücken haben 45 bis 54-Jährige

Die Umfrage zeigt, dass jüngere Versicherungsnehmer offenbar mehr über die Kosten wissen als ältere. Denn werden die Ergebnisse nach dem Alter der Umfrageteilnehmer sortiert, kristallisiert sich heraus: Die Gruppe der 25- bis 34-jährigen weiß am meisten zum Thema Provisionszahlungen. Immerhin 26 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe gaben an, komplett oder teilweise über deren Höhe im Bilde zu sein. Verbraucher im Alter von 45 bis 54 Jahren zeigten sich hingegen vergleichsweise schlecht informiert: Nur jeder sechste Befragte konnte hier zumindest teilweise mit Kenntnissen über gezahlte Provisionen punkten. Deutliche Unterschiede zeigten sich auch im Hinblick auf den Bildungsgrad der Probanden: Nur sieben Prozent der Befragten ohne Bildungsabschluss beantworteten die Frage nach der Provisionshöhe zumindest zum Teil positiv. Fast viermal so hoch ist der Anteil bei Absolventen von Fachhochschulen oder Universitäten – hier sind es immerhin 26 Prozent. Und über alle Bildungsgrade und Altersgruppen gaben 23 Prozent der Männer an, die Höhe der Provisionen ganz oder teilweise kennen. Bei Frauen lag der Anteil bei 17 Prozent.

 Den Begriff „Bestandsprovision“ kennt nur ein Drittel der Befragten

Bei der Frage, welche Arten von Provisionen sie kennen, gaben 62 Prozent der Studienteilnehmer an, zu wissen, dass für die Beratung eine Abschlussprovision gezahlt wird. Weit weniger bekannt ist die Bestandsprovision. Nur 33 Prozent kannten diese Gebühr.

YouGov2

Geld zurück bei moneymeets

Die Unkenntnis bei Versicherungsprovisionen ist alarmierend: Denn allein die Bestandsprovisionen machen bei manchen Sachversicherungen ein Fünftel des Jahresbeitrags aus. Dennoch ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, diese Gebühr in Versicherungsverträgen auszuweisen. Über moneymeets können Sie diese versteckten Kosten in jeder Ihrer Policen aufdecken und sich die Hälfte davon erstatten lassen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie hier:


Bringen Sie Übersicht in Ihre Finanzen

„Ordnung ist das halbe Leben.“ Dieses Sprichwort zu beherzigen, spart bei Geldangelegenheiten nicht nur Zeit und Nerven. Wer seine Versicherungsverträge, Wertpapiere und Kontenstände jederzeit überblickt, ist meist auch finanziell erfolgreicher, zeigt die Erfahrung der langjährigen Bankmanager und moneymeets-Gründer Dieter Fromm und Johannes Cremer.

„Was machen finanziell erfolgreiche Menschen anders als der Durchschnitt?“ – Mit dieser Frage beschäftigten sich die moneymeets-Gründer Dieter Fromm und Johannes Cremer bereits während ihrer jahrzehntelangen Laufbahn als Bankmanager. Ergebnis: „Wer das eigene Geld erfolgreich vermehrt, hat meist den Überblick über seine Kontostände und Verträge. Denn nur wer weiß, was vorhanden ist, ist weniger empfänglich für Lockangebote und weiß Chancen besser zu nutzen“, sagt moneymeets-Geschäftsführer Fromm.

Auch der Durchschnittsdeutsche hat oft eine Vielzahl von Verträgen. Doch ob Depots, Girokonten, Tagesgelder, Festgelder oder Versicherungen – meist heißt es: unterschrieben, abgeheftet und vergessen. Wenn dann Informationen zu Vertragsbedingungen, Kontoständen oder Renditen benötigt werden, beginnt erst einmal die Sucherei. Viele Banken und Versicherungen bieten inzwischen zwar auch Online-Übersichten an. Doch in der Regel können nur Verträge eingebunden und beobachtet werden, die bei ihnen abgeschlossen wurden. Doch die wenigsten Bundesbürger haben heutzutage noch alle Konten und Depots beim selben Anbieter; von Versicherungen ganz zu schweigen. Insbesondere bei mehreren Wertpapierdepots ist es oft aufwendig, den Überblick zu behalten. Und das kann gefährlich werden. Denn so können leicht ungewollte Klumpenrisiken entstehen, die in gewissen Marktsituationen zu hohen Verlusten führen können.

Die moneymeets-Übersicht bietet Mitgliedern die Möglichkeit alle Finanzprodukte einfach und übersichtlich an einem Ort zu bündeln und zu beobachten – egal bei wem sie abgeschlossen oder gekauft wurden. Und so funktioniert sie genau:

@Dan Race - Fotolia

@Dan Race – Fotolia

Wo finde ich die Finanzübersicht bei moneymeets?

Nachdem Sie sich in Ihr Profil bei moneymeets eingeloggt haben, gelangen Sie unter dem Menüpunkt „meine Übersicht“ zu Ihrer persönlichen Liste. Hier sind alle wichtigen Daten zu den Verträgen, die Sie bei moneymeets eingebunden haben, auf einen Blick verfügbar.

 

Welche Finanzprodukte kann ich einbinden?

Sie können Wertpapierdepots mit allen börsengehandelten Titeln, Versicherungen sowie Giro-, Tages- oder Festgeldkonten in Ihre Übersicht integrieren, unabhängig davon über welchen Anbieter diese Produkte gekauft oder abgeschlossen wurden.

Was muss ich tun, damit meine Verträge in der Übersicht erscheinen?

An der Seitenleiste zu Ihrer persönlichen Übersicht finden Sie verschiedene Buttons, die Sie in das jeweilige Einbindungsmenü weiterleiten. Hier können Sie dann alle relevanten Daten zum jeweiligen Produkt festhalten. Diese Daten erscheinen später in Ihrer Übersicht.

Welche Vorteile habe ich durch die Finanzübersicht?

Sobald Ihre Verträge eingebunden sind, können Sie eine detaillierte Vermögensübersicht nutzen, die wichtige Informationen liefert. Sie sehen beispielsweise auf einen Blick alle aktuellen Kontostände, Wertpapierkurse und Versicherungen, die Sie abgeschlossen haben. Für Depotbesitzer bieten wir zudem Premium-Auswertungen. Hier finden Sie aufschlussreiche Daten, die Ihnen bei der Beurteilung Ihres Anlageerfolges und bei zukünftigen Entscheidungen eine Hilfe sein können. So können Sie beispielsweise die Wertpapiere aller Depots nach verschiedenen Risiko- und Renditekriterien analysieren.

Und was ist mit den Preisvorteilen von moneymeets?

Wenn Sie uns mir der Betreuung Ihrer Versicherungsverträge oder Ihrer Wertpapierdepots beauftragen, können Sie von exklusiven Preisvorteilen unserer Kooperationspartner profitieren. Ihre gewohnten Vertragsbedingungen ändern sich dadurch nicht. Bei Versicherungen erhalten Sie über moneymeets 50 Prozent der Provisionen zurück. Allein bei Sachversicherungen wie der privaten Haftpflicht- oder Hausratversicherungen ersparen Sie sich so fast zehn Prozent der Beiträge. Zudem können Sie sich beim Kauf von Investmentfonds über die moneymeets-Partnerbanken meist nicht nur 100 Prozent der Ausgabeaufschläge sparen, sondern Sie erhalten auch Kickbacks zurück, die ein Teil der jährlichen Fondsgebühren sind. Hier erstattet moneymeets zwischen 25 und 66 Prozent der Bestandsprovisionen. Zu guter Letzt übernimmt moneymeets ab einem Depotvolumen von 10.000 Euro Ihre Depotgebühren, sofern Sie die Depots unserer Partnerbanken in die moneymeets-Finanzübersicht eingebunden haben. Diese Erstattungen werden zweimal jährlich kumuliert von uns auf das Girokonto überwiesen, das Mitglieder bei uns hinterlegt haben. Auf Ihrer Finanzübersicht beim Menüpunkt „Aktivitätsprämie“ finden Sie eine detaillierte Übersicht darüber, wie sich Ihre Zahlungen zusammensetzen.

Können andere Mitglieder meine Übersicht einsehen?

Alle Informationen, die Sie bei moneymeets einbinden, werden mehrfach abgesichert übertragen und vertraulich behandelt. Ihre Daten sind daher grundsätzlich nur für Sie sichtbar. Sie können aber jederzeit festlegen, ob Sie einen Teil der Informationen anderen Mitgliedern zugänglich machen wollen. So können Sie beispielsweise eine Anlagestrategie festlegen und diese den passenden Finanzprodukten zuordnen. Nun haben Sie über den Button „meine Strategien veröffentlichen“ die Möglichkeit ihren Ansatz mit anderen moneymeets-Mitgliedern zu teilen.

Was habe ich davon, wenn ich meine Strategien veröffentliche?

moneymeets versteht sich als eine Community, in der jeder vom Wissen und der Hilfe des Anderen profitieren soll. Unter dem Oberpunkt „Lösungen finden“ können Sie auf unserem Marktplatz Strategien sehen, die andere Mitglieder veröffentlicht haben. So können Sie sich neue Inspiration holen oder sich austauschen. Mit der Veröffentlichung Ihrer Strategie können Sie die Aktivitätsprämie für Ihr Wertpapierdepot erhöhen.  Sobald die Strategie auf dem Marktplatz sichtbar ist, erhöht sich Ihre Prämie von 25 auf 33 Prozent. Wenn Sie einen anderen Nutzer begeistern, kann dieser Ihr Follower werden und Ihre Anlagestrategie verfolgen oder kommentieren. Für Sie selbst hat das den Vorteil, dass sich Ihre Prämie auf 66 Prozent erhöht. Sie können die Prämie auch mit Ihren Followern teilen – wie genau, können Sie selbst bestimmen. Wenn Sie selbst anderen Mitgliedern mit interessanten Strategien folgen, erhalten Sie Informationen, wenn sich etwas verändern. Dafür erhält der andere eine höhere Prämie. Aktiv zu sein lohnt sich also – auch finanziell.

Und wenn ich weitere Fragen habe?

Nun haben Sie einen Überblick über die Finanzübersicht von moneymeets. Wir freuen uns, wenn Sie Teil unserer Community werden wollen. Bei Fragen zu diesem oder zu anderen Themen stehen wir Ihnen jederzeit unter service@moneymeets.com oder telefonisch unter der Telefonnummer 0221/67780487 zur Verfügung.

 

 


Finanzblogger – interessant für Selbstentscheider?

Auch im deutschen Sprachraum gewinnen Finanzblogger an Gewicht. Björn Drescher, Geschäftsführer von „Die Finanzplattform“ und moneymeets–Geschäftsführer Dieter Fromm zeigen in einem Webinar, inwieweit die Blogger Finanzentscheidungen von Privatanlegern beeinflussen und welche Adressen interessant sind?

Sie heißen finanzrocker, Zendepot oder Moosparade. Und sie posten pro Woche oft mehrere Beiträge. Auch im deutschen Sprachraum wächst die Szene der Finanzblogger. Wie wichtig sind sie für Anleger, die sich nicht auf einen Finanzberater verlassen, sondern selbst über ihre Geldanlage entscheiden? Und welche Finanzblogs sind interessant?

In einem Webinar am 23.3. gingen Björn Drescher, Gründer der Profi-Seite „die finanzplattform“ und moneymeets-Geschäftsführer Dieter Fromm dieser Frage nach.

Für Smartnatives sind Finanz Blogger auf jeden Fall interessant, lautet das Fazit mehrerer Studien. So zeigt beispielsweise eine Umfrage von Influencer Marketing Statistics aus dem Jahr 2016: Etwa 62 Prozent der Befragten würden Produkte zu kaufen, die Blogger oder Youtuber empfehlen. Befragt wurden 649 Personen. Zwei Drittel waren jünger als 40 Jahre.

Bei der Finanzplattform moneymeets sind Selbstentscheider aktiv. Doch ein Drittel der Kunden ist älter als 50 Jahre. Die moneymeets-Fondsanleger sind mit einer durchschnittlichen Zwölf-Monats-Performance von 22 Prozent im Februar 2017, aber derzeit äußerst erfolgreich. Sie halten zu 57 Prozent Aktien und Aktienfonds und zu 26 Prozent in Misch- und Strategiefonds.

Wie für alle Selbstentscheider können Finanzblogger auch für sie interessant sein:

Denn Blogger gelten oft als authentisch, während das Vertrauen in konventionelle Verkäufer hingegen oft begrenzt ist.

Doch es ist Vorsicht geboten, denn keine Aufsicht kontrolliert die Qualität der Tipps. Die moneymeets-Redaktion nahm daher Finanzblogs nach mehreren Kriterien unter die Lupe. Von der Relevanz über die Unabhängigkeit bis zur Analyse der letzten zehn Beiträge Unabhängigkeit reichte die Palette.

Vor allem fünf Finanzblogs konnten dabei punkten:

Der Finanzrocker mit 1.200 Followers bei Twitter berichtet neutral und leicht verständlich über Themen aus den Bereichen Finanzen und Versicherungen.

Betreiber des Zendepots, 6.600 Follower bei Facebook, ist ein freiberuflich tätiger Arzt. Er punktet mit anschaulichen und nachvollziehbaren Anlagetipps. Seine 2-3- Posts pro Woche werden bis zu 50 Mal kommentiert.

Der ETF-Blog mit 1.200 Followern hat sich auf börsennotierte Indexfonds spezialisiert, erfordert aber gewisse Vorkenntnisse.


Frei nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ haben sich mehrere private Anleger als Autodidakten professionalisiert und bieten mittlerweile Gleichgesinnten aus ihrem Erfahrungsschatz „Rat & Tat“ rund um das Thema Geldanlage.  Wer sind „Finanzwesir“ und „Finanzrocker“, wer steckt hinter „Zendepot“ und „Sauerkraut und Zaster“ und was erwartet einen bei „geldbildung.de“? Ein Einblick in die Welt der Blogs und Podcasts, ihre Botschaften und Geschäftsmodelle – mit Liebhaberei hat das wenig zu tun. Schicken sich Social Proof und Crowd an Finanzberater zu ersetzen?

Schauen Sie sich jetzt die Webinaraufzeichnung an!

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Die Entschädigung und der Fiskus

Wenn nach einem Unfall, einem Einbruch oder einem Unwetter Geld von der Versicherung auf das Konto fließt, ist die Erleichterung erst einmal groß. Doch wann müssen diese Beträge eigentlich in der Steuererklärung angegeben werden? Und inwieweit können Arbeitnehmer Versicherungsbeiträge von der Steuer absetzen?

Tag für Tag überweisen die deutschen Schaden- und Unfallversicherer mehr als 120 Millionen Euro auf die Konten von Versicherten und Geschädigten, weiß der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft GDV. Gerade wenn größere Schäden ersetzt werden, stellt sich die Frage, inwieweit das Finanzamt zu informieren ist.

Grundsätzlich gilt: Geld von der Versicherung muss nicht beim Fiskus angegeben werden, wenn ein Schaden aus dem Privatleben ersetzt wird. Wenn etwa der Hausratversicherer nach einem Wasserrohrbruch die komplette Wohnungseinrichtung ersetzt, dann ist die Versicherungsleistung steuerfrei. Dabei kommt es nicht auf die Höhe der Leistungen an. Gleiches gilt nach einem Sturmschaden am Eigenheim. Auch wenn die Kfz-Versicherung des Unfallgegners einen Betrag überweist, muss die Summe nicht versteuert werden – grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Entschädigung als laufende Rente ausgezahlt wird.

@ M. Schuppich - Fotolia.com

Ausnahmen für Steuerfüchse

Ausnahmen ergeben sich vor allem immer dann, wenn durch die Versicherung Dinge ersetzt oder Leistungen erbracht werden, die bereits steuerlich geltend gemacht wurden.

Wurde etwa die Einrichtung eines steuerlich geltend gemachten häuslichen Arbeitszimmers beschädigt, muss das Geld in der Steuererklärung angegeben werden, wenn die Versicherung eine Entschädigung beispielsweise für einen Computer bezahlt. Dann gilt für den Werbungskostenabzug in der nächsten Steuererklärung: Preis des neuen Computers minus der Entschädigungszahlung für den alten.

Ähnlich gehen Arbeitnehmer vor, denen die Versicherung eine kaputte Brille ersetzt, die als Bildschirmarbeitsplatzbrille bei den Werbungskosten angesetzt wurde. Hier muss die Zahlung der Versicherung bei der nächsten Steuererklärung als negative Werbungskosten verrechnet werden.

Teilweiser Ansatz bei teilweiser beruflicher Nutzung

Wird die Anschaffung für die Entschädigungssumme nur anteilig steuerlich geltend gemacht, weil etwa der Computer teils privat und teils beruflich genutzt wird, muss auch die Zahlung nur teilweise von den Werbungskosten abgezogen werden.

Ersetzte Mietzahlungen müssen versteuert werden

Auch Immobilieneigentümer müssen Geld von der Versicherung gegebenenfalls versteuern – wenn sie vermieten und das Geld einen Mietverlust ersetzen soll. Gleiches gilt für eine Praxisausfallversicherung, die zum Beispiel Ärzte oder Anwälte abschließen. Die Zahlung gilt bei den Versicherten als Einnahme, die versteuert werden muss.

Grundsätzlich gilt zudem: Wenn die Versicherungsprämien als Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer abgezogen worden sind, greift die Steuerpflicht. Dann müssen auch die aus der Versicherung entstandenen Leistungen versteuert werden.

Und wie können Sie Versicherungsbeiträge absetzen?

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Versicherungsbeiträge steuerlich geltend zu machen. Beiträge für beruflich bedingte Policen können als Werbungskosten angegeben werden. Kosten für private Versicherungen sind dagegen Sonderausgaben und werden als sogenannte Vorsorgeaufwendungen angesehen. Dazu zählen:

  • 1) Altersvorsorgeaufwendungen: Hier können Beiträge für die gesetzliche und private Rentenversicherung angesetzt werden. Aktuell können geleistete Aufwendungen bis zu maximal 76 Prozent – oder bis zu einer Höhe von maximal 20.000 Euro bei Ledigen und 40.000 Euro bei Verheirateten berücksichtigt werden.
  • 2) Sonstige Vorsorgeaufwendungen: Dazu zählen Prämien für die Arbeitslosen-, Pflege-, Kranken-, Unfall-, Erwerbs- und Berufsunfähigkeitsversicherung, Haftpflicht-, Kapitallebens- sowie Risikolebensversicherung. Hier beträgt die jährliche Höchstgrenze der absetzbaren Kosten für sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer 1.900 € und für Selbstständige 2.800 €. Für Verheiratete gilt jeweils der doppelte Höchstbetrag.

Der Höchstbetrag für Sonderausgaben ist rasch überschritten. Dann sollten Sie prüfen, ob Ihre weiteren Versicherungen beruflich bedingt sind und Sie die Prämien als Werbungskosten angeben können. Dazu kann beispielsweise eine Arbeitsrechtschutz-Versicherung zählen. Ist Arbeitsrechtschutz nur ein Baustein Ihrer Rechtsschutzversicherung, dann lassen Sie sich dazu von Ihrem Versicherer einen Nachweis über die Beiträge ausstellen, die auf diesen Bereich entfallen.

 


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Der Versicherungs-Sparratgeber ist da

© kwanchaift – Fotolia.com

Im Durchschnitt zahlen Bundesbürger jährlich etwa 370 Euro mehr für Versicherungen als die Europäer. Dennoch haben sie oft nicht alle wichtigen Risiken optimal abgesichert. Der neue und umfassende Versicherungs-Sparratgeber unterstützt clever Kosten zu sparen und nebenher den Versicherungsschutz aufzupolieren.

Bei Versicherungen systematisch sparen und dennoch alle wichtigen Risiken abdecken: Bei diesem Ziel soll der Versicherungs-Sparratgeber unterstützen. Gerade für Versicherte mit dicken Versicherungsordnern, die sich noch nie konsequent mit diesem Thema beschäftigt haben, ist das Sparpotenzial oft enorm. Aber auch für diejenigen, die sich mit Ihren Finanzen beschäftigen zeigt der Ratgeber einige Tipps zum cleveren Sparen, denn übers Jahr gerechnet können leicht ein paar hundert Euro zusammenkommen.

Diese Spartipps sollten Sie berücksichtigen:

Tipp 1 ✔  Erstellen Sie bei der ersten Sparstrategie eine Art Einkaufs- und Verkaufsliste. Dadurch wird deutliche, welche Versicherungsverträge grundsätzlich notwendig und wichtig sind und von welchen Verträgen Sie sich rasch und unkompliziert trennen können.

Tipp 2 ✔  Die zweite Sparmöglichkeit steckt in den Provisionen, die Jahr für Jahr von Ihren Beiträgen an Versicherungsvermittler und –makler fließen. Diese sog. Provisionen werden pro Vertrag – auch von Onlineportalen – abgezogen wird. Durch die anteilige Erstattung dieser Provisionen kann sich der Durchschnittsbürger davon im Schnitt 78 Euro im Jahr zurückholen.

Schluss mit unnötigen Policen

Tipp 3 ✔ Sparstrategie Nummer Drei ist der Tarifwechsel. Vor allem, wer ältere Policen im Bestand hat, kann bei manchen Verträgen gleichzeitig seinen Risikoschutz optimieren und kräftig Beiträge sparen. Denn in manchen Sparten bieten jüngere Tarife oft bessere Leistungen.

Tipp 4 ✔ Last not least haben Lebens- oder Rentenversicherung, die fast jeder Deutsche in seinem Bestand hat, ein Sparpotenzial. Die Ausgaben dafür sind meist der größte Brocken im Versicherungsbudget. Doch, wer hier vorzeitig aussteigt, verliert. Es sei denn, man kann den Widerrufsjoker zücken.

Grundsätzlich können Versicherte wie beim Einkaufen an mehreren Stellschrauben drehen, um Geld zu sparen. Der Versicherungs-Sparratgeber zeigt, wo Sie clever Kosten sparen können.

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Frage des Monats: So funktioniert die Erstattung bei Investmentfonds

Zahltag bei moneymeets – Wer sein Wertpapierdepot in den digitalen Finanzordner von moneymeets überträgt, kann sich jedes Jahr im März und im September über die Rückerstattung von Provisionen freuen. Lesen Sie die Antworten zu den meistgestellten Kundenfragen zu diesem Thema:

 Ich bin begeisterter Fondsanleger und kann beim Kauf bei vielen Plattformen Teile des Ausgabeaufschlags sparen. Dass Kunden darüber hinaus bei der jährlichen Fondsgebühr sparen können, höre ich zum ersten Mal?

Üblicherweise fließt der Ausgabeaufschlag beim Kauf von Fonds direkt an den Vermittler, also an denjenigen, der Sie bei ihrer Entscheidung beraten hat. Wer auf Beratung verzichtet und Fonds online kauft, kann auch bei den neun Partnerbanken von moneymeets bis zu 100 Prozent der Gebühr sparen. Die Fondsgesellschaft zieht den Ausgabeaufschlag direkt beim Anleger ein. Daher mindert die Gebühr den Anlagebetrag und wird auf dem Depotauszug ausgewiesen.

Anders bei den jährlichen Fondskosten. Sie werden von den Fondsgesellschaften direkt von der Performance abgezogen – und scheinen nirgendwo auf Ihrer Abrechnung auf. Sie können die Höhe der jährlichen Gebühr aber auf Fonds-Factsheets nachlesen. Von dieser Gebühr können Sie sich bei moneymeets einen Teil erstatten lassen. So sehen Sie beim fondsfinder von moneymeets zu jedem Fonds nicht nur die jährliche Gebühr, sondern auch die maximale Höhe der Innenprovision. Sie zeigt, wie viel Prozent jährlich an den Fondsvertrieb fließt. Von dieser Provision erhält jeder moneymeets-Anleger, der sein Depot bei uns einbindet, 25 Prozent. Aktive Anleger, die bereit sind, ihre Strategien in unserer Community zu veröffentlichen und zu kommentieren, erhalten sogar bis zu 66 Prozent überwiesen.

 

@ patryk - Fotolia.com

@ patryk – Fotolia.com

  • Wie genau kann ich mein Depot bei moneymeets einbinden?

Durch die Einbindung Ihres Depots beauftragen Sie moneymeets mit der Betreuung Ihres Depot-Vertrags. Ihr Depot bleibt also bei der Partnerbank. Sie können aber alle Tools von moneymeets nutzen und beispielsweise Übersichten – etwa nach Risiko- und Chancen – über die Wertpapiere in mehreren Depots erstellen.

  • Was kann ich tun, wenn meine Depotbank nicht mit moneymeets kooperiert?

 Wenn Ihr Depot bei einer Bank geführt wird, die nicht mit moneymeets zusammenarbeitet, Sie aber die Kostenvorteile bei moneymeets nutzen wollen, dann lohnt es sich, das Depot kostenfrei zur gewünschten moneymeets-Partnerbank zu übertragen.

  • Ich spare schon Ausgabeaufschläge. Welchen Kostenvorteil bietet moneymeets?

Abgesehen davon, dass die neun Partnerbanken von moneymeets fast immer Kostenvorteile für Ausgabeaufschläge bieten, haben Sie einen Vorteil bei den jährlichen Kosten: Investmentfonds veranschlagen jährliche Provisionen für die Kundenpflege – die sogenannten Innen-und Bestandsprovisionen. Wenn Sie Ihr Depot bei uns einbinden, erhalten wir als neuer Betreuer diese Provisionen. Wir stellen Ihnen den Betrag, den wir dafür erhalten, transparent dar und erstatten Ihnen je nach Aktivität zwischen 25 Prozent und 66 Prozent der erhaltenen Zahlungen. Zusätzlich übernehmen wir ab einem Fondsbestand von 10.000 Euro die Gebühren der Depotführung für Sie. Wenn Sie mehrere Depots haben, gilt die Grenze von 10.000 Euro für jedes Depot.

  • Wann und wie erhalte ich meine Rückerstattung?

 Wir erstatten Ihnen die genannten Kosten zweimal jährlich. Im März erhalten Sie die Erstattung für das zweite Halbjahr des Vorjahres und im September für das erste Halbjahr des laufenden Jahres. Der jeweils fällige Betrag wird auf das Girokonto überwiesen, das Sie in Ihrem Profil hinterlegt haben.

  • Fragen zu Erstattungen bei Versicherungen

Wenn Sie noch andere Fragen zu diesem Thema haben können Sie uns auf folgenden Wegen erreichen:

Hinterlassen Sie uns eine Nachricht auf unserer Webseite: www.moneymeets.com

Alternativ können Sie uns per E-Mail unter service@moneymeets.com  oder telefonisch unter der Nummer +49 221 677 804 80 kontaktieren.

 


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Goldige Aussichten für Anleger

Vom Rechtsruck in Frankreich über den neuen US-Präsidenten Trump bis zur Frage nach der Zukunft für den Euro – politische Unsicherheiten versetzen die Märkte in Unruhe. Zahlreiche Anlageprofis raten daher, sich mit Gold gegen mögliche Krisen zu wappnen. Wir zeigen, wie Sie auf das Edelmetall setzen können und was dabei zu erwarten ist.

„Ich sehe Gold als primäre globale Währung. Niemand würde sich weigern, eine Zahlung in Form vom Gold anzunehmen“, schrieb unlängst kein geringer als Alan Greenspan. Das  stimmt nachdenklich. Denn immerhin leitete Greenspan die US-amerikanische Notenbank von 1987 bis 2006. Notwendig sei eine solche Absicherung vor allem in Anbetracht der Probleme in der Eurozone und des bevorstehenden Brexits.

Goldbarren 1000g

@ AK-DigiArt – Fotolia.com

Lohnt es jetzt wirklich Gold ins Depot zu nehmen? Wird die Nachfrage nach dem Edelmetall steigen? Was sagen die Experten – und wie können Anleger von diesem Trend profitieren?

Während die Aktienkurse nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten kräftig zulegten, verlor der Goldpreis von November bis Mitte Dezember in US-Dollar gerechnet fast zehn Prozent an Wert. Danach ging es wieder aufwärts. Für Euro-Anleger wurde das Minus inzwischen nicht nur aufgeholt, sondern sie sind inzwischen 1,5 Prozent im Plus. Gold ist also in einem Aufwärtstrend. Aber während sich der Goldpreis nur moderat bewegt hat, legten Aktienfonds, die auf Goldminen setzen, im vergangenen Jahr teilweise um mehr als 80 Prozent zu.

Auch Mark Mobius, Fondsmanager bei der Templeton Group ist optimistisch: „Derzeit eröffnen sich viele neue Märkte für Gold und goldbasierte Produkte. Die Inklusion von goldbasierten Geschäften in das Islamic Banking durch die Einführung des Scharia-Standards für Gold wird zu einer Vielzahl neuer Finanzprodukte führen.“

Und Zahlen des World Gold Councils zeigen: Im vergangenen Jahr stieg die Nachfrage nach Investment –Gold um knapp 70 Prozent. Insgesamt wurden 1.561 Tonnen zum Zweck der Geldanlage geordert. Davon entfielen rund 532 Tonnen auf ETCs und ETFs.

Trotz des moderaten Anstiegs des Preises gibt es also Tendenzen nach oben – und davon können auch Privatanleger profitieren:

Verleihen Sie ihrem Depot Glanz

Fonds, die Ihren Anlageschwerpunkt in Aktien von Goldminen-Unternehmen oder Unternehmen der goldverarbeitenden Industrie setzen, sind in den vergangenen drei Jahren stark gestiegen, zeigt ein Vergleich von moneymeets. Die Übersicht zeigt Fonds, die die Ratingagentur Morningstar mit vier oder fünf Sternen bewertet und die im Drei-Jahres-Vergleich aktuell vorne liegen. Spitzenreiter ist der „Bakersteel Global Funds SICAV – Precious Metals Fund A2 EUR“ von IP Concept. Seine Manager erzielten in den vergangenen drei Jahren im Durchschnitt mehr als 30 Prozent per annum. In einer ähnlichen Liga spielen die beiden Fonds von Stabilitas.

Doch Achtung: Goldminenfonds sind nichts für schwache Nerven: Wenn der Goldpreis steigt, bewegen sich die Kurse von Goldminenfonds um ein Vielfaches nach oben. Sinkt jedoch die Notierung, kann es ebenso rasch nach unten gehen.

Grafik Goldminenfonds mit Spitzenrating

Profitieren Sie eins zu eins vom Goldpreis

Eine weitere Möglichkeit von steigenden Goldpreisen zu profitieren, sind Exchange Traded Commodities (ETCs). Hierbei handelt es sich um Schuldverschreibungen, die durch die zugrundeliegenden Rohstoffe besichert werden. ETCs auf Gold bilden die Goldpreisentwicklung fast eins zu eins ab.

Gold als Krisenwährung

Wer auf Gold zur Absicherung setzt, sollte die traditionsreichste Art des Investments in das Edelmetall wählen: Die Anlage in Goldbarren oder –münzen. Vorteile bieten sich hier vor allem in steuerlicher Hinsicht: Beim Kauf fällt keine Mehrwertsteuer an und auch Gewinne beim Verkauf sind steuerfrei, wenn die Mindesthaltedauer von einem Jahr eingehalten wird. Von Sammlermünzen oder Schmuck raten Experten eher ab, da hier der Sammlerwert eine größere Rolle spielt als der Materialwert.

Einen Nachteil hat die physische Anlage in Gold aber: Sie benötigen einen sicheren Aufbewahrungsort. Zu Hause besteht das Risiko von Einbrüchen oder Bränden, daher ist die Aufbewahrung in einem Bankschließfach die beste Entscheidung.


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Auf moneymeets finden Investoren zu allen genannten Fonds günstige Online-Anbieter, bei denen sie sich Ausgabeaufschläge sparen können. Privatanleger können sich zudem bis zu 66 Prozent der Kickbacks erstatten lassen, die sich bei vielen Fondsprodukten in den laufenden Jahresgebühren verstecken. Bei den teuersten Mischfonds beträgt diese Innnenprovision mehr als einen Prozentpunkt.



Ist Reichtum eine Charakterfrage?

Waren Ihre Eltern selbstständig und Sie in Ihrer Jugend Leistungssportler oder zumindest sehr aktiv im Breitensport? Haben Sie während der Schule oder des Studiums bereits Ihr eigenes Geld verdient – bevorzugt durch eine selbstständige Tätigkeit? Und macht es Ihnen Spaß, Dinge zu verkaufen und ein Nein in ein Ja zu verwandeln? Falls ja, dann könnten Sie das Zeug zum Superreichen haben, erklärt Dr. Dr. Rainer Zitelmann in seinem neuen Buch „Die Psychologie der Superreichen“ (FinanzBuch Verlag, ISBN 978-3-95972-011-3). Das Buch ist im Rahmen seiner zweiten Dissertation entstanden und untersucht die Denk- und Verhaltensweisen von Superreichen, also von Menschen die mehr als einen zweistelligen Millionenbetrag besitzen. Doch keine Sorge: Auch wenn die genannten Punkte nicht oder nur zum Teil auf Sie zutreffen, haben Sie immer noch Chancen, denn Zitelmann hat noch viele weitere Faktoren und Gemeinsamkeiten identifiziert! Wir haben hier die wichtigsten einmal kurz zusammengefasst.

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Doch von vorne, denn nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Entstehung des Buches ist interessant, da es Einblicke in eine Welt bietet, die den meisten Menschen vollkommen fremd ist: Die Welt der Superreichen. Während in den verschiedenen Doku-Fernsehserien meist Glamour und Protz im Mittelpunkt stehen, sieht die Realität ganz anders aus. Dr. Rainer Zitelmann hat sich für seine Dissertation in diese Welt begeben und ausführliche Interviews mit 45 hochvermögenden Menschen geführt. Die meisten von ihnen sind Selfmade-Multimillionäre und besitzen ein Nettovermögen zwischen 30 Millionen und einer Milliarde Euro. Zitelmann sprach mit ihnen über ihre Jugend, Motive, Einstellungen, Erfolgsstrategien und den Umgang mit Rückschlägen. Zudem absolvierten alle einen Persönlichkeitstest.

Dabei wollte der Autor der Frage auf den Grund gehen, was Menschen umtreibt, die Dutzende von Millionen oder gar Milliarden Euro angehäuft haben. Sein Ergebnis: Viele von ihnen sind ausgesprochene Nonkonformisten, die immer wieder gegen den Strom geschwommen sind und keine Scheu vor Konflikten haben, selbst wenn nur ein Teil der Befragten aktiv die Konfrontation sucht. Auch Risiken schrecken die Superreichen im Vergleich zum Otto-Normal-Bürger wenig, denn ihr großes Selbstbewusstsein, ihr unerschütterlicher Optimismus und das Vertrauen auf ihr Bauchgefühl lassen sie nicht an ihren Entscheidungen zweifeln. Und wenn es doch einmal schief geht? Dann behält der typische Superreiche trotzdem einen kühlen Kopf und lässt sich nicht entmutigen. Rückschläge sind für ihn Chancen, aus denen man immer auch etwas lernen kann. Die Schuld sucht er bei sich selbst, anstatt die Umstände verantwortlich zu machen, denn Selbstreflektion ist für ihn essentiell, um besser zu werden.

Und noch einen Faktor hat Zitelmann als Gemeinsamkeit „seiner“ Superreichen identifiziert: Sie sind absolut zielorientiert und fixieren ihre Ziele mitsamt Deadline schriftlich. Dabei ist es wichtig, dass sie zwar erreichbar sind, aber doch eine Herausforderung darstellen, dass sie klar formuliert sind und regelmäßig einer Soll-Ist-Analyse unterzogen werden. Hat man diesen Schritt vollzogen und den festen Willen gefasst, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen, ist „Aufschieberitis“ keine Option mehr. Diesen Tipp können auch wir in Geldangelegenheiten nur empfehlen: Setzen Sie sich bei der Anlage und bei der Vorsorge feste Ziele mit Zwischenzielen und legen Sie fest, bis wann Sie diese erreichen wollen. Anschließend können Sie einen Schlachtplan festlegen, wie Sie dorthin kommen, also wieviel Geld Sie monatlich zurücklegen müssen und welche Finanzprodukte für Ihre Zwecke geeignet sind.

 

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Exklusive Fondsstudie: Kursraketen in 15 Anlageklassen

Eine aktuelle moneymeets-Studie zeigt: Wer Anfang 2016 in Fonds oder ETFs investierte, konnte in sieben Fällen mehr als 100 Prozent Kurszuwachs erzielen. 32 Spitzenreiter schafften mehr als 50 Prozent Plus. Und bei manchen der Top-Performer scheint der Aufwärtstrend ungebrochen.

Es gibt sie wieder, die spektakulären Kursraketen für Geldanleger. Am höchsten flog in den vergangenen zwölf Monaten der Strategic Lithium Index Strategy, ISIN LU0470205575. Satte 167 Prozent Wertzuwachs schaffte der Fonds, der auf Fördergesellschaften des Batterie-Rohstoffs Lithium setzt und von der Fondsratingagentur Morningstar mit fünf Sternen bewertet wird. Damit schnitt das Portfolio von allen 31.994 Fondstranchen, die in Deutschland erhältlich sind, am besten ab, zeigt eine Auswertung, die morningstar.com börsentäglich erstellt.

Der Aufwärtstrend scheint ungebrochen

Auch in diesem Jahr legte die Performance des Strategic-Lithium-Fonds bereits um 13 Prozent zu. Und das Investmenthaus Goldman Sachs rechnet damit, dass sich die Nachfrage aufgrund weltweiter Förderungen bei Elektroautos vervielfachen wird und der Preis bis 2025 auf das Elffache des Wertes von 2014 steigen wird.

Lithium ist kein Einzelfall

Auch manche Brasilien-, Russland- und Rohstoff-Fonds schafften in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 100 Prozent Plus.

Fondsname ISIN lfd.
Jahr 
1 Jahr   AA     Rabatt*  Innen
provision**
Structured Solutions Lithium LU0470205575 13,2% 167% 5% 100% 0,27
Parvest Equity Brazil LU0265267285 11,2% 113% 5% 100% 0,61
INVL Russia Top 20 LTIF00000435 2,2% 107% 5% 100% 0,42
Long Term I.F. Natural Res. LU0244072335 5,2% 99,2% 0% 0
Stabilitas Gold + Resourcen LU0229009351 27,9% 94,5% 5% 100% 0,32

* Rabatt auf den Ausgabeaufschlag für moneymeets
** Innenprovision in %punkten p.a. moneymeets erstattet seinen Mitgliedern bis zu 66% dieser Gebühr.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise: Die angegebenen Innenprovisionen und die davon abhängigen Vorteile können sich verändern. Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert. Dennoch übernimmt moneymeets keine Haftung für die Vollständigkeit, inhaltliche Richtigkeit und Aktualität der Informationen. Es gelten die Konditionen der Partnerbanken.

Download_Fondsstudie

Zugegeben, der Zeitpunkt des Vergleichs ist gut gewählt. Denn vor einem Jahr waren viele Aktienkurse im Keller.  Die Fondsstudie „Die Kursraketen“ vom Februar 2017, die die Finanzplattform moneymeets erstellt hat, nahm sich die Spitzenreiter in 15 Anlageklassen mit hoher Performance in den vergangenen zwölf Monaten vor. Von Aktien Brasilien über Aktien Schwellenländer, über Goldminen und Nebenwerte bis zu Technologieaktien reicht die Palette. Gezeigt werden die jeweils drei besten Performern über zwölf Monate, die die Ratingagentur Morningstar mit mindestens vier Sternen bewertet, plus der beste ETF des jeweiligen Anlagesegments.

Das sind die Gewinner

Insgesamt sechs Fonds und ein ETF erreichten in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 100 Prozent Performance. 32 Portfolios schafften mehr als 50 Prozent Plus. Fast alle 56 Spitzenreiter sind zudem bei den Partnerbanken von moneymeets erhältlich – meist mit 100 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Bei vielen der Produkte kann zudem ein Teil der bei diesen Produkten oft teuren Jahresgebühr erstattet werden.

Das müssen die Anleger wissen

Die meisten der gezeigten Spitzenperformer sind risikoreiche Investments. Denn ihre Manager bewegen sich in engen Märkten. Sollte es hier zu einer Trendwende kommen, können hohe Verluste entstehen. Es empfiehlt sich daher, nur geringe Summen zu investieren. Zudem sollte, wer diese Papiere kauft, bereit sein, die Papiere notfalls rasch abzustoßen.

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Daher ist es ratsam, die gezeigten Fonds möglichst ohne Ausgabeaufschlag zu kaufen. In der moneymeets-Studie finden Interessierte zu allen Fonds und ETFs die Konditionen der acht moneymeets-Partnerbanken. Dazu zählen die Augsburger Aktienbank, Comdirect, die Consorsbank, die DAB-Bank, DWS-Investment, ebase, FFB, Fondsdepotbank und Metzler Fund Exchange.

Die komplette Fondsstudie mit den Gewinnerlisten aus 15 Anlagekategorien erhalten Sie kostenlos auf moneymeets. Zum Download ►►►